Autos und Führerschein beschlagnahmt Frau bei illegalem Autorennen in Bielefeld verletzt

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Bei einem Autorennen in Bielefeld ist der Fahrer des Mitsubishi auf einen Van aufgefahren. Die Fahrerin des Vans wurde leicht verletzt. Foto: Polizei BielefeldBei einem Autorennen in Bielefeld ist der Fahrer des Mitsubishi auf einen Van aufgefahren. Die Fahrerin des Vans wurde leicht verletzt. Foto: Polizei Bielefeld

pm/yjs Bielefeld. Bei einem illegalen Autorennen ist eine unbeteiligte Frau in Bielefeld leicht verletzt worden.

Am Mittwoch soll sich ein 30-Jähriger mit seinem VW Golf und ein 23-Jähriger mit seinem Mitsubishi Carisma auf der Herforder Straße in Bielefeld ein Rennen geliefert haben. Deutlich zu schnell sollen sie Zeugen zufolge gewesen sein – erlaubt ist dort 50 km/h, teilte die Polizei mit.

Dem Ermittlungsstand der Polizei zufolge fuhren die beiden Männer mit ihren Autos nebeneinander auf der zweispurigen Straße in Richtung Zentrum: rechts der VW, links der Mitsubishi.

Mitsubishi rammt unbeteiligten Van

Auf der linken Spur fuhr eine 47-Jährige mit ihrem VW Touran. Der Fahrer des Mitsubishi erkannte den Van offenbar zu spät. Trotz einer Vollbremsung fuhr auf das Auto auf. Dabei verletzt er die 47-Jährige leicht. Kurz vor dem Unfall hatten der VW- und Mitsubishi-Fahrer auf den rechten Fahrstreifen gewechselt und ein anderes Auto überholt.

Ermittler: Das war ein illegales Autorennen

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Polizei Bielefeld bewerten die Fahrweise der beiden Männer als illegales Autorennen. Die Führerscheine der beiden Autofahrer wurden beschlagnahmt. Die beiden Autos wurden sichergestellt.

Polizeibeamte schätzten den Sachschaden an dem VW Touran und dem Mitsubishi auf 9000 Euro. Der VW Golf bleib unbeschädigt.

Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

Künftig droht den Teilnehmern von illegalen Autorennen bis zu zwei Jahre Gefängnis. Ein tödliches Autorennen in Mönchengladbach im Juni 2017, bei dem ein Fußgänger getötet worden war, bewerten die Ermittler als Mord. Das Berliner Landgericht hatte 2017 bereits zwei Raser wegen Mordes zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Bei einem Autorennen der beiden Täter war ein unbeteiligter Autofahrer gestorben.


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