Vorbereitende Arbeiten laufen Weniger Platz für Fahrräder an Bahnhofs-Ostseite in Münster

An der Ostseite des Hauptbahnhofs in Münster entsteht ein neues Gebäude. Foto: Michael KrechtingAn der Ostseite des Hauptbahnhofs in Münster entsteht ein neues Gebäude. Foto: Michael Krechting

Münster. Am Hauptbahnhof in Münster gibt es demnächst weniger Platz für Fahrräder. Die Fahrradständer hinter dem Bahnhof müssen für vorbereitende Bauarbeiten zur Neugestaltung der Bahnhof-Ostseite weichen. Außerdem sollen in den kommenden Wochen die Gebäudeteile der ehemaligen Ladenlokale weichen. Das teilt die Stadt Münster mit.

Der Service- und Ordnungsdienst des städtischen Ordnungsamtes ist derzeit damit beschäftigt, die Abstellfläche für Fahrräder hinter dem Bahnhof frei zu räumen, um Platz für weitere vorbereitende Arbeiten zur Neugestaltung der Bahnhof-Ostseite zu schaffen. Auf dieser Seite gibt es laut der Stadt während der Bauarbeiten deutlich weniger Fahrradstellplätze.

Weitere Abstellanlagen auf der Westseite

Die Ein- und Ausgänge auf der Ostseite bleiben während der Bauzeit gesperrt; deshalb sollen Fahrradabstellanlagen in guter Erreichbarkeit zum Haupteingang auf der Westseite die wegfallenden Plätze ersetzen. Bereits im vergangenen Jahr stellte die Stadt im Hamburger Tunnel doppelstöckige Fahrradständer auf. Am Berliner Platz vor der Post und an der Zufahrt zum Wartebereich der Taxen soll zusätzlich Platz für rund 200 Fahrräder geschaffen werden. Nach Abschluss der Baumaßnahmen werden neben einer neuen Fahrradstation mit rund 2100 Stellplätzen auch ausreichend gebührenfreie Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen.

Bremer Straße wird verlegt

Neben den Fahrradständern müssen laut der Mitteilung auch die Gebäudeteile der ehemaligen Ladenlokale beziehungsweise des Kiosks an der Bahnhofs-Ostseite weichen. Auch die direkt am Bahnhof stehenden Bäume müssen entfernt werden. Parallel wird die Bremer Straße für die Zeit der Bauarbeiten verlagert.

Schließung des Nordtunnels später

Der Nordtunnel wird voraussichtlich erst ab Mitte Februar geschlossen – später als ursprünglich angedacht. Erst wenn der Kampfmittelbeseitigungsdienst Verdachtspunkte im Umfeld des Tunnels auf mögliche Blindgänger untersuchen kann, muss der Durchgang geschlossen werden. Stand jetzt soll der Kampfmittelbeseitigungsdienst ab Mitte Februar anrücken.

Die Stadt informiert im Internet sowie durch einen Aushang am Nordtunnel über den konkreten Termin der Schließung. Der Südtunnel bleibt wegen der Baumaßnahmen der Deutschen Bahn am Gleis 21 weiterhin geschlossen.