Züge wanken Neuer Doppelstock-IC muss in die Werkstatt

15.12.2015, 15:11 Uhr

Kaum auf den Schienen müssen die neuen Doppelstock-Intercitys der Bahn schon wieder in die Werkstatt. Der Grund ist ein Wanken auf bestimmten Streckenabschnitten, über das sich Fahrgäste beklagt hatten, das aber nach Angaben der Bahn völlig ungefährlich sei.

Die Züge fahren seit Sonntag auf der Linie von Norddeich über Hannover und Magdeburg nach Leipzig. Wie die Bahn am Dienstag in Hamburg mitteilte, kommt es zu dem von Reisenden als unangenehm empfundenen Schwanken verstärkt in Bereichen, wo gerade die Schienen frisch abgeschliffen worden sind. „Es bestehen keine Sicherheitsrisiken“, teilt Sabine Brunkhorst von der Deutschen Bahn mit. Das Wanken sei ungefährlich.

Gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier soll an einer Anpassung des Feder- und Dämpfungssystem gearbeitet werden. Außerdem geht die Bahn davon aus, dass sich das Wanken nach einer gewissen Einfahrzeit der verschleißoptimierten Radsätze deutlich verringert. Wie die „Nordwest-Zeitung“ berichtete, hatten auch technische Probleme mit den Türen für Verspätungen gesorgt.

Intercity 2 auch von Norddeich bis Köln

Die neuen Züge sollen ab Februar 2016 auch auf der Verbindung Köln-Hannover-Braunschweig-Dresden und ab März auf der Linie Norddeich-Emden-Köln zum Einsatz kommen und jahrzehntealte IC-Waggons ablösen. Ihnen gegenüber bieten die neuen Intercitys mehr Komfort. Es gibt Kleinkindbereiche mit viel Platz für Gepäck und Spielflächen für Kinder. Speisewagen gibt es nicht mehr, dafür werden Snacks und Getränke in den neuen Zügen am Platz serviert.