Gewerkschaft Verdi: Bundesweites Gesetz zum Schutz von Paket-Zustellern

Von dpa | 21.11.2022, 13:44 Uhr

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Niedersachsen und Bremen fordert ein bundesweites Gesetz zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Paketbranche. Vorbild ist die Fleischwirtschaft. Dort verbietet ein Gesetz seit nahezu zwei Jahren Werkverträge und Selbstständige in Schlachtung, Zerlegung und Fleischverarbeitung. Mit der Forderung nach einem neuen Gesetz richtet sich Verdi an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), wie Thomas Warner vom Verdi-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen am Montag in Bremen sagte. „Wir haben da den Bundesarbeitsminister auf unserer Seite“, berichtete Warner. Verdi fordert, dass Paketdienstleister in Transport und Auslieferung kein Fremdpersonal mehr einsetzen dürfen. Werkverträge und die Beteiligungen von Subunternehmen, die Gründe für schlechtere Lohn- und Sozialstandards seien, sollen auf die Weise verhindert werden. Pakete, die von einzelnen Zustellern transportiert werden, müssen Verdi zufolge auf 20 Kilogramm begrenzt werden. Kontrollen der Arbeitsbedingungen sollen wirksamer als bislang werden. Verdi schlägt dazu vor, dass die Finanzkontrolle Schwarzarbeit, die zum Zoll gehört, gestärkt wird.

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