Bremen Vater schweigt zu gewaltsamem Tod von Siebenjährigem

Von dpa | 19.09.2023, 15:19 Uhr | Update am 19.09.2023

Nach dem Tod eines siebenjährigen Jungen in Bremen schweigt der Vater weiter zu den Vorwürfen. Der 46-Jährige steht im dringenden Tatverdacht, zunächst den Jungen umgebracht und sich dann selbst Verletzungen zugefügt zu haben. Er sei inzwischen in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag.

Der Junge war nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Wochenende zu Besuch bei seinem Vater. Der 46-Jährige soll seine Schwester angerufen und die Tat am Telefon angekündigt haben. Zum Tatzeitpunkt seien der Mann und sein Sohn allein in der Wohnung gewesen.

Die Polizei fand den schwer verletzten Mann und das leblose Kind in der Nacht zum Sonntag in der Wohnung in der Altstadt. Der Junge starb trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen. Eine Obduktion bestätigte, dass der Siebenjährige Opfer eines Verbrechens wurde. Der verletzte Vater wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort am Sonntag operiert.

Gegen den Mann wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. Die Hintergründe des Verbrechens seien jetzt Gegenstand der Ermittlungen der Mordkommission.

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