Messe „Mein Tier“ am Samstag und Sonntag in Oldenburg Hallen werden zu Zoolandschaft

Von Ole Rosenbohm | 26.10.2017, 20:11 Uhr

Am Samstag und Sonntag tummeln sich zum 23. Mal Tiere in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen. Bei der Messe „Mein Tier“ für Haus-, Nutz- und Wildtiere sind tausende Zwei-, Vier- und Achtbeiner vertreten.

Mit 12500 Quadratmetern Ausstellungsfläche gehört die „Mein Tier“ zu den größten Messen des Veranstaltungszentrums. Damit unter anderem in der großen EWE-Arena die Reitvereine der Region ihre Shows absolvieren können, verlegen sogar die EWE Baskets ein Basketball-Europapokalspiel nach Vechta. Auch die übrigen Hallen werden von der Messe genutzt.Neben den Tieren warten an den Ständen Experten mit Informationen etwa über den Charakter einer norwegischen Waldkatze oder die Haltungsbedingungen von Frettchen. „Im Mittelpunkt steht für uns immer das Wohl der Tiere“, sagt Projektleiterin Sonja Hobbie. Sie arbeite, sagt sie, im Vorfeld vertrauensvoll mit dem städtischen Veterinäramt sowie Tierschutzorganisationen zusammen. Das Motto „Streicheln, anfassen, freuen“ gelte nur „so lange es auch den Tieren guttut“.

Tiere hautnah erleben können Besucher etwa auf dem Bauernhof der Messe. In einem Freilaufgehege finden sich Enten, Hühner, Schafe, Ziegen und Rinder. An anderer Stelle können Alpakas oder Greifvögel bewundert werden. In der Nähe der Pferde kann einem Hufschmied zugesehen werden.

Die Weltkatzenausstellung ist diesmal in der kleinen EWE-Arena zu sehen – samt der Sonderschauen für Perser und Exoten am Samstag sowie für norwegische Waldkatzen am Sonntag.

Schlangen, Spinnen und Insekten sind in der Kongresshalle untergebracht: Auch eine Boa Constrictor und ein Königsphython werden zu sehen sein. Ein extra abgedunkelter Bereich ist für nachtaktive Tiere reserviert.

Besuchermagnet ist wohl wieder die „Hundewelt“ mit Vierbeinern zum Anfassen und diversen Shows. Wer einen Hund mitbringt, kann einen „Erlebnisring“ durchlaufen. Neu ist die 30 Meter lange Speedbahn für „Oldenburgs schnellsten Hund“, so der Aufruf. Besucherhunde starten in drei Größenklassen, die Zeit wird digital gemessen. Die drei schnellsten Hunde werden prämiert.