Bundesregierung Landesarmutskonferenz: Soziale Gerechtigkeit kommt „zu kurz“

Von dpa | 04.09.2022, 13:57 Uhr

Die Landesarmutskonferenz Niedersachsen hat das geplante dritte Entlastungspaket der Ampel-Koalition als unzureichend für arme Menschen kritisiert. Soziale Gerechtigkeit und angemessene Verteilung der Folgekosten der Krisen kämen „wieder zu kurz“, monierte der Geschäftsführer der Landesarmutskonferenz, Klaus-Dieter Gleitze, am Sonntag in Hannover. Das 9-Euro-Folgeticket sei mit 49 bis 69 Euro im Monat für arme Menschen zu teuer, die Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes von 449 auf 500 Euro viel zu niedrig. Diese Erhöhung gehe zudem „komplett für das 9-Euro-Folgeticket drauf“.

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