Internationaler Museumstag am 21. Mai Oldenburger Museen locken mit Familienprogramm

Von Ole Rosenbohm | 11.05.2017, 20:48 Uhr

Das Programm der Oldenburger Museen zum 40. „Internationalen Museumstag“ am 21. Mai steht: Die Häuser bieten an diesem bundesweit begangenen Tag neben stündlichen Führungen durch die Ausstellungen auch viele Mitmach-Aktionen für Jung und Alt.

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte bietet „Familien-Mitmach-Aktionen“ im Schloss an. Von 11 bis 13 Uhr können mit dem Verfahren der Cyanotypie (Blaudruck) Bilder von Muscheln und Schnecken erstellt werden. Ab 15.30 Uhr schließt sich ein Armbrustschießen auf Dosen an.

Derweil können Kinder ab sechs Jahren im Schlossatelier mit Kleber und Farbe Muscheltiere basteln. Und Kinder ab acht können Strandgut zu einem farbigen Kunstwerk verarbeiten (jeweils 14 bis 17 Uhr). Ungewöhnlich diese Führung: Passend zum Motto des Museumstages „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“ berichtet der Provenienzforscher Marcus Kenzler quasi als „Detektiv der Zeitgeschichte“ ab 12 Uhr über Herkunft und Geschichten zu Museums-Exponaten.

Tierspuren identifizieren

Im Landesmuseum Natur und Mensch können Kinder und Erwachsene ihr Wissen beim Identifizieren von Tierspuren, tierischen Hinterlassenschaften und Fossilien auf die Probe stellen oder versuchen, archäologische Funde in einem Quiz zuzuordnen. In der Kreativwerkstatt lässt sich Schmuck nach archäologischen Funden herstellen (jeweils ab 10 Uhr).

Führungen auch auf Arabisch und Englisch

Führungen und Präsentationen widmen sich zudem der Verantwortung des Museums. Thematisiert werden Zusammenhänge zwischen ausgestorbenen Tieren und gefüllten Museumsmagazinen oder wie das Museum mit menschlichen Überresten umgehen sollte. Bei den Führungen dabei sind auch Arabisch und Englisch sprechende Übersetzer.

Kinder können geheime Botschaften hinterlassen

In den städtischen Häusern Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum können Kinder im Garten Keramik-Teller bemalen oder im Janssen-Museum geheime Nachrichten hinterlassen, etwa welches Kunstwerk ihnen besonders gut gefallen hat oder welches gar nicht (jeweils ab 10 Uhr).

Touren durch Kunstausstellungen

Auch das Edith-Russ-Haus für Medienkunst mit seiner aktuellen Gruppenausstellung „Wild – Transgender and the Communities of Desire“ sowie der Kunstverein mit der Schau „Nervous Gender“ des Künstlers Stefan Pfeiffer bieten Führungen mit Kunstvermittlern an. Geld für Eintritte oder die Teilnahme an Aktionen werden an diesem Tag nicht genommen.