Fünf Häuser bis nachts offen Buntes Programm zur Nacht der Museen in Oldenburg

Von Ole Rosenbohm | 04.09.2016, 19:56 Uhr

Fünf Oldenburger Museen nehmen an der „Nacht der Museen“ am 10. September teil. Das Programm läuft bis 24 Uhr.

Viel los am Wochenende in Oldenburg: Die Weser-Ems-Hallen laden Samstag, 10. September, und Sonntag, 11. September, zur Oldtimer-Messe, zudem findet am Samstag in der Innenstadt der „Modeherbst“ mit überall in der City verteilten Laufstegen und Modeschauen statt. Auch die Oldenburger Museen erwarten viel Publikum: Bei der „Nacht der Museen“ bieten die fünf Häuser von 18 bis 24 Uhr ein buntes Programm mit Musik, Workshops und Hinguckern an.

Geboten wird dabei eher leichte Kost. „Uns geht es nicht um fachspezifische Kunstvermittlung, sondern eher darum, Menschen die Möglichkeit zu geben, die Häuser kennenzulernen“, sagt Jörg Kinner, Geschäftsführer des Oldenburger Kunstvereins.

Zum zweiten Mal kostet die Nacht für Erwachsene Eintritt: Für fünf Euro können Stadtmuseum, Horst-Janssen-Museum, die Landesmuseen Natur und Mensch sowie Kunst und Kulturgeschichte mit Schloss, Augusteum und Prinzenpalais und Kunstverein besucht werden. Jugendliche und Kinder kommen umsonst hinein, zudem gibt es noch „Partnertickets“: Zwei Personen zahlen acht Euro. 2015 verkauften die Häuser 2815 Bändchen fürs Handgelenk.

Ein Hingucker am Horst-Janssen-Museum soll die Lichtprojektion der Bremer Künstlergruppe „Urbanscreen“, die schon die Oper in Sydney beleuchteten, sein. Laut Auskunft des Hauses bleibt die Installation in Besitz des Museums. Ebenfalls vor Stadtmuseum und Horst-Janssen-Museum zeigt die Frankfurter Akrobatengruppe „Gagé“ eine Performance auf Hochstelzen.

Das Landesmuseum Natur lockt Familien mit unter anderem mit einer Taschenlampensafari ins Naturalienkabinett, mit „Ausstellungssafaris“, Live-Siebdruck für mitgebrachte Taschen oder T-Shirts oder stündlichen Kurz-Konzerten. Im Schloss erzählen Kammerzofen Anekdoten aus der Zeit der Herzöge, derweil können Kinder Phantasietiere bauen. Für Musik sorgen die „Global Music Players“. Viel Programm überall. Nur der alte Pekol-Bus fährt nicht mehr zwischen den Museen. Vergangenes Jahr, heißt es, fiel er zu oft aus.