Hauptsächlich Männer betroffen 60 Menschen in Niedersachsen an Drogen gestorben

Von dpa

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2017 sind in Niedersachsen 60 Menschen an Drogen gestorben. Das größte Risiko geht nach wie vor von Heroin aus. Foto: dpa2017 sind in Niedersachsen 60 Menschen an Drogen gestorben. Das größte Risiko geht nach wie vor von Heroin aus. Foto: dpa

Hannover. In Niedersachsen ist 2017 an jedem fünften bis sechsten Tag ein Mensch an den Folgen des Konsums harter Drogen gestorben. Bis zum Stichtag 30. November registrierte das Landeskriminalamt (LKA) 60 Drogentote. Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 59 Todesopfer.

Das größte Risiko gehe nach wie vor von Heroin aus, sagte eine LKA-Sprecherin. Vielfach werde die Droge auch in Kombination mit anderen Rauschgiften wie Kokain genommen. Betroffene sterben entweder direkt am Konsum der Substanzen oder an den damit einhergehenden Begleiterkrankungen. (Lesen Sie auch: So viel Kokain sichergestellt wie nie zuvor)

Männer sind bei den Rauschgiftopfern in Niedersachsen weiterhin deutlich in der Überzahl. 2017 gab es bisher 53 männliche und sieben weibliche Drogentote. Das Durchschnittsalter der verstorbenen Rauschgiftkonsumenten lag ähnlich wie in den Vorjahren bei 39 Jahren.


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