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Landtagswahl in Niedersachsen 2017 Wahlprogramm der AfD zur Landtagswahl 2017 in der Zusammenfassung

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Landtagswahl 2017 in Niedersachsen: Das Wahlprogramm der AfD in der Zusammenfassung. Foto: Philipp Schulze/dpaLandtagswahl 2017 in Niedersachsen: Das Wahlprogramm der AfD in der Zusammenfassung. Foto: Philipp Schulze/dpa

Osnabrück. Die Alternative für Deutschland (AfD) will mit ihrem Wahlprogramm bei der Landtagswahl 2017 in Niedersachsen punkten. Hier gibt es eine Zusammenfassung zum Wahlprogramm der AfD in Niedersachsen.

Die AfD ist bei der Bundestagswahl 2017 drittstärkste Kraft geworden und will nun auch bei der Landtagswahl 2017 in Niedersachsen viele Stimmen holen und damit erstmals in den niedersächsischen Landtag einziehen. Wir sagen Ihnen, was im Landtagswahlprogramm der AfD steht. (Weiterlesen: Wer ist AfD-Spitzenkandidatin Dana Guth?)

Bildung in Niedersachsen: Das fordert die AfD zum Thema Schule und Studium

Die AfD spricht sich für ein nach Begabung differenziertes Schulsystem aus. Sie ist an einer Stärkung der Haupt- und Realschulen sowie der dualen Berufsausbildung interessiert, Oberschulen sollen abgeschafft werden. Eine verpflichtende Ganztagsschule lehnt die AfD ebenso ab wie den Neubau Integrierter Gesamtschulen.

Die AfD will zusätzlich zum Abitur eine Eingangsprüfung für die Zulassung an einer Universität einführen. Das Bachelor/Master-System soll abgeschafft und durch die alten Abschlüsse Diplom, Magister und Staatsexamen ersetzt werden. Studiengebühren in Höhe von 250 Euro pro Semester sollen wieder eingeführt werden. „Ideologisch oder politisch einseitig ausgerichtete Fakultäten und Studiengänge“, wozu unter anderem das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien in Osnabrück gezählt wird, sollen geschlossen werden.

Flüchtlingspolitik im Landtagswahlprogramm 2017 der AfD

Die AfD befürchtet eine „Verdrängung der einheimischen Bevölkerung durch Migranten bis zum Ende des Jahrhunderts“. Von der Politik der Einwanderungspolitik soll Abstand genommen werden. Illegale Migranten und abgelehnte Bewerber, auch ohne Papiere, sollen konsequent abgeschoben und sonst in Abschiebehaft genommen werden. Die Härtefall-Kommission soll abgeschafft werden.

Landtagswahl 2017 in Niedersachsen: Das sagt die AfD zum Thema Sicherheit

Gefährder und radikale Muslime sollen sofort abgeschoben werden. Grenzkontrollen sollen ihre Wiedereinreise verhindern. Verdachtsunabhängige Personenkontrollen nach Herkunft und Kontrollen von Moscheen sollen jederzeit möglich sein. Die Überwachung von Telefongesprächen und Kontakten über E-Mail und WhatsApp von verdächtigen Personen soll ermöglicht werden. Zudem fordert die AfD die Verstärkung der Videoüberwachung des öffentlichen Raumes.

Polizei in Niedersachsen: Das sagt die AfD im Landtagswahlprogramm 2017

Die Stärke und Effektivität der Landespolizei soll erhöht werden. Dafür soll die Besoldung der niedersächsischen Polizei an das Niveau des Bundesdurchschnitts angepasst werden. Realschulabsolventen soll der Zugang zum Polizeiberuf erleichtert werden. Polizeidirektionen als Mittelinstanz sollen abgeschafft werden.

Soziales und Rente: Das will die AfD zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen

Grundsicherung, Sozialhilfe und Kindergeld sollen den Forderungen der AfD nach nur an deutsche Staatsbürger oder an Menschen, die mindestens fünf Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, ausgezahlt werden.

Alle Bürger sollen sich an einem einheitlichen und solidarischen Rentensystem beteiligen. Die Rente soll nach oben und unten begrenzt werden und vor Altersarmut schützen. Zuverdienste während der Rente sollen der AfD nach frei von Abgaben sein.

Das sagt die AfD zum Thema Familie

Die AfD unterstützt das konservative Familienbild von Vater, Mutter und Kindern. Kindergartengebühren sollen abgeschafft und ein Landesbetreuungsgeld in Höhe von 500 Euro pro Monat für Kinder unter drei Jahren und 300 Euro für Kinder unter sechs Jahren eingeführt werden.

Landtagswahlprogramm 2017 der AfD: Die Wünsche zu Steuern

Die AfD will das Steuersystem reformieren. Steuereinnahmen sollen verstärkt den Kommunen zugesprochen werden. Zudem soll eine Steuerpflicht für deutsche Staatsbürger im Ausland eingeführt und in Deutschland erzielte Gewinne auch in Deutschland besteuert werden. Außerdem will die AfD eine Steuer- und Abgabenbremse.

Gesundheit im Landtagswahlprogramm 2017 der AfD

Die AfD will eine wohnortnahe und flächendeckende medizinische Versorgung für alle Bürger, vor allem in ländlichen Regionen. Dafür soll die finanzielle Unterstützung der dortigen Ärzte sichergestellt werden. Regionale Krankenhäuser sollen erhalten bleiben. In die Personalausstattung mit Pflegepersonal soll investiert werden, unter anderem soll es eine bessere Bezahlung geben. Eine allgemeine Impfpflicht wird abgelehnt.

Landtagswahl 2017 in Niedersachsen: Das sagt die AfD zum Thema Umwelt und Klima

Für eine durch CO2-Ausstoß verursachte Erderwärmung gibt es laut der AfD keinen Beweis. Verkaufsverbote von benzin- und disengetriebenen Autos seien daher überflüssig. Zudem soll der Klimaschutzplan 2050 augehoben und die Energiewende gestoppt werden. Die Forschung im Bereich der E-Mobilität und des autonomen Fahrens will die AfD aber stärken.

Arbeitsmarkt: Das fordert die AfD in ihrem Landtagswahlprogramm 2017

Die AfD sieht keinen Fachkräftemangel in Niedersachsen. Der demografische Wandel soll durch eine zunehmende Automatisierung und Entwicklung künstlicher Intelligenz aufgefangen werden. Bei Handwerksberufen soll der Meisterzwang wieder eingeführt werden. Die Zeitarbeit will die AfD begrenzen. Zum bestehenden Mindestlohn bekennt sich die AfD. Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz soll ersatzlos gestrichen werden.

Das sagt die AfD zu Volksabstimmungen

Die AfD will Volksabstimmungen auf Landesebene in Niedersachsen einführen.

Quelle: AfD Niedersachsen

Die Wahlprogramme der Parteien zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen im Überblick:


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