Koch-Event läutet Stadtfest 2017 ein Oldenburg feiert ab Donnerstag das Stadtfest 2017

Von Ole Rosenbohm

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Es kann voll werden in der Innenstadt: Von Donnerstag bis Samstag steigt das 42. Oldenburger Stadtfest. Foto: Ole RosenbohmEs kann voll werden in der Innenstadt: Von Donnerstag bis Samstag steigt das 42. Oldenburger Stadtfest. Foto: Ole Rosenbohm

Oldenburg. Auf dem Stadtfest ab Donnerstag spielen 70 Bands auf 19 Bühnen. Schon ab Mittwoch beginnt „Oldenburg kocht“ mit 14 Restaurants auf dem Schlossplatz.

Dass das traditionell am Donnerstag beginnende Oldenburger Stadtfest mit „Oldenburg kocht“ auf dem Schlossplatz quasi einen Tag eher einen Vorlauf findet, hat sich seit 2015 gut bewährt. Als einmalige Aktion geplant, werden neben dem Schloss nun schon das dritte Mal allerlei Gerichte besserer Qualität aus kleinen Pagodenzelten angeboten.

Speisen darf das Publikum im Zentrum des Runds unter dem großen Zelt-Schirm. Die teilnehmenden Restaurants bieten dabei meist drei bis vier Gerichte zum Preis von 4,50 Euro bis 9,50 Euro an. Gut soll es schmecken, einen gewissen Stil pflegen, doch nicht zu teuer sein – so in etwa lautet das Konzept der in allen Jahren gut besuchten Kochveranstaltung. Dabei sind die Restaurants oder Gastronomen Bestial, Caldero, C.U.P., DQ Garden, Ferdinands Kaffeerösterei, GOP Varieté-Theater Bremen, Hafenhaus, Heini am Stau, Indian Street Food, Kleine Burg, Michael Schmitz Brasserie, Phönix, Royals & Rice und Weintresor.

Gekocht und gegessen wird am Mittwoch ab 17 Uhr, an den übrigen Tagen ab 12 Uhr. Die letzten Teller gehen jeweils um Mitternacht über die Tresen.

Kinderstadtfest auf dem Schlossplatz

Samstag findet parallel von 10 bis 18 Uhr auf dem Schlossplatz auch das „Kinder-Stadtfest“ mit einem „Mitmach-Bio-Bauernhof“ statt, diesmal veranstaltet vom Bioland Landesverband Niedersachsen/Bremen.

Daneben richten sich die Oldenburger aufs gewohnte Stadtfest ein – für viele ist es einer der Höhepunkte des Jahres. Am Donnerstag, an dem viele Firmen und Vereine gemeinsam in der Innenstadt unterwegs sind, geht es um 11 Uhr los, um 17 Uhr erfolgt der Fassbier-Anstich auf dem Rathausplatz, Freibier inklusive. Danach wird bis in die Nacht gefeiert.

Mehr als 250.000 Besucher erwartet

Bierbuden und Bühnen sind Donnerstag bis 1 Uhr, Freitag und Samstag eine Stunde länger besetzt. Erwartet werden mehr als eine Viertelmillion Menschen, die allein außerhalb der Innenstadtkneipen rund 100.000 Liter Bier konsumieren werden – so war es wenigstens im vergangenen Jahr.

240 Buden stehen bereit sowie 19 Bühnen, auf denen 70 Bands und zwölf DJs agieren werden. Musikalisch ist die Bandbreite groß – zwischen halbakustischer Rockmusik und lauten Techno-Bässen findet sich fast alles. Seit einigen Jahren sind zunehmend junge Bands neben etablierten Covermusik-Gruppen am Start. Die Organisatoren von E&M Marketing bezeichnen das Fest als „Nordwestdeutschlands größte Musikkultur-Veranstaltung“.


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