Reizungen auf der Haut „Goldafter“-Raupen plagen Urlauber auf Wangerooge

Von Meike Baars

Ihre Härchen können Juckreiz beim Menschen hervorrufen: Auf Wangerooge plagt die Goldafter-Raupe Inselgäste. Foto: Mannes FotosIhre Härchen können Juckreiz beim Menschen hervorrufen: Auf Wangerooge plagt die Goldafter-Raupe Inselgäste. Foto: Mannes Fotos

Osnabrück. Das warme Wetter ließ sie schlüpfen: Goldafter-Raupen plagen derzeit Urlauber auf Wangerooge. Ihre feinen Härchen können Juckreiz beim Menschen hervorrufen. Die Kurverwaltung warnt mit Hinweisschildern.

Derzeit sind sie zuhauf auf der Strandpromenade und in den Dünen Wangerooges anzutreffen: kleine Krabbler mit rot-goldenen Pünktchen und feinen Haaren. Doch diese Brennhaare der sogenannten Goldafter-Raupe haben es in sich: Bei Kontakt mit menschlicher Haut können sie Juckreiz und allergische Reaktionen hervorrufen.

Warnschilder auf der Strandpromenade

Deshalb warnt die Kurverwaltung der ostfriesischen Insel aktuell mit Hinweisschildern davor, die Raupen zu berühren. Wie der NDR berichtet, hätten sich bereits Touristen beschwert, die sich bei Spaziergängen eingeschränkt fühlten.

Der Goldafter ist auf Wangerooge kein Novum. Jahr für Jahr besiedelt er mit seinen Larven die Insel. Doch das warme Wetter der vergangenen Woche ließ besonders viele Tierchen schlüpfen.

Menschen, die mit einer der Raupe in Kontakt kamen, rät die Kurverwaltung laut NWZ, sich zu duschen und umzuziehen und die getragene Kleidung bei mindestens 60 Grad zu waschen. Bei starkem Juckreiz und auffälliger Pustelbildung auf der Haut sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Die gute Nachricht: Spätestens im Sommer wird sich das Problem zumindest für den Rest des Jahres erledigt haben: Dann werden aus den Raupen weiße Schmetterlinge geworden sein – mit den namensgebenden rostroten Flecken am Hinterleib.