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Und die Milch fließt immer weiter… Das Milchdrama: Viele Betriebe weichen, wenige wachsen

Eine einsame Kuh in einem Stall in Mecklenburg-Vorpommern: Jeden Tag schließen statistisch gesehen irgendwo in Deutschland 25 Betriebe. Sie steigen ganz aus oder steigen auf einen anderen Produktionszweig um. Foto: dpaEine einsame Kuh in einem Stall in Mecklenburg-Vorpommern: Jeden Tag schließen statistisch gesehen irgendwo in Deutschland 25 Betriebe. Sie steigen ganz aus oder steigen auf einen anderen Produktionszweig um. Foto: dpa

Osnabrück. Jeden Tag geben statistisch gesehen irgendwo in Deutschland eine Handvoll Milchbauern auf. Die Betriebe schließen leise und ohne großes Aufsehen. Während viele weichen, wachsen wenige immer weiter. Und weil die Milch fließt, merkt der Rest der Republik nicht, was da auf dem Land vor sich geht.

Die meisten Bauern sind spätestens in der Krise schweigsam geworden. Sie machen die Probleme mit sich selbst aus. Und mit ihrer Bank. Die stolzen Unternehmer kämpfen darum, genau das zu bleiben. Auch jetzt, wo der Milchpreis wieder leicht s

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Beim Milchpreis wird zwischen dem Verbraucherpreis und dem Erzeugerpreis, den die Molkerei an den Milcherzeuger entrichtet, unterschieden.

Der Erzeugerpreis wird in Euro-Cent pro Kilogramm berechnet und setzt sich aus dem Grundpreis, Zu- oder Abschlägen für höhere oder geringere Fett- und Eiweißgehalte sowie der Mehrwertsteuer zusammen. Der Grundpreis bezieht sich auf einen Fettgehalt von 4,0 Prozent und einen Eiweißgehalt von 3,4 Prozent.

Zusätzliche Qualitätskriterien, die den Preis beeinflussen, sind Keimzahl, Zellzahl und Hemmstoffe sowie der Gefrierpunkt der vom Erzeuger gelieferten Rohmilch. Die Milchviehhalter unterziehen sich etwa alle vier Wochen einer Milchkontrolle. Zudem wird von jeder Milchlieferung an die Molkerei eine Probe gezogen. (juk)

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