Marodes Atommülllager 50 Jahre Atommüll in der Asse: Aktivisten fordern Bergung

Von dpa


Remlingen. Mit einer Kundgebung an diesem Dienstag erinnern Umweltschützer in Remlingen an den Beginn der Einlagerung von Atommüll vor genau 50 Jahren.

Aktivisten vom „Asse-II-Koordinationskreis“ wollen dafür ein fünf Meter hohes warnendes Asse-„A“ vor der Schachtanlage aufstellen. „Damit machen wir auf die Gefahren durch den radioaktiven Abfall aufmerksam und mahnen, die Rückholung zügig und sicher umzusetzen“, sagte Sprecher Andreas Riekeberg.

126.000 Fässer in instabiler Lage

50 Jahre nach der Einlagerung der ersten Fässer gibt es keine Lösung für die Rückholung. Rund 126.000 Fässer liegen in dem maroden Atommülllager, in das seit 1988 bis zu 12.000 Liter Wasser täglich laufen und die Stabilität gefährden.


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