Motiv weiter unklar Opfer nach Hamelner Gewaltverbrechen aus Koma erwacht

Nach dem Verbrechen an der Frau stellten Bewohner Kerzen und Blumen auf. Foto: dpaNach dem Verbrechen an der Frau stellten Bewohner Kerzen und Blumen auf. Foto: dpa

dpa Hameln. Nach dem brutalen Verbrechen an einer Frau in Hameln, die hinter einem Auto hergeschleift wurde, hat sich der Zustand des Opfers leicht gebessert.

„Die Ärzte haben die Frau aus dem künstlichen Koma zurückgeholt“, sagte ein Polizeisprecher in Hameln am Montag. Die 28-Jährige reagiere auf Ansprache, könne sich aber nicht äußern.

Der Ex-Lebensgefährte der Frau steht im Verdacht, sie am Sonntag vergangener Woche im Streit um den gemeinsamen Sohn zunächst mit Messerstichen verletzt zu haben. Dann soll er sie mit einem Seil ans Auto gebunden und 250 Meter weit über die Straße geschleift haben. Das zweijährige Kind saß während der Fahrt im Auto.

Der Mann befindet sich wegen des Verdachts auf versuchten Mord in Untersuchungshaft. Das genaue Motiv für die Tat ist weiter unklar. (Hier lesen Sie einen Kommentar zum Thema >>)


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