Vollverschleiert im Unterricht Belmer Nikab-Schülerin Fall für Verfassungsschutz


Hannover/Belm. Neben den Schul- interessieren sich offenbar auch die Sicherheitsbehörden für den Nikab-Fall in Belm.

Der Fall einer mit einem Nikab vollverschleierten Schülerin aus Belm beschäftigt neben den Schul- auch die niedersächsischen Sicherheitsbehörden.

Bereits kurz nach Bekanntwerden des Falls durch einen Bericht unserer Redaktion bot Innen-Staatssekretär Stephan Manke (SPD) im September dem Verfassungsschutzausschuss im Landtag eine vertrauliche Unterrichtung an. Die Informationen unterlägen „allerdings zum Teil einem Weitergabevorbehalt anderer Sicherheitsbehörden“, heißt es in dem Schreiben, welches unserer Redaktion vorliegt. Zudem stehe der Verfassungsschutz in dem Fall „weiterhin in Kontakt“ mit Schulbehörde und Islamismusprävention. Zu der Unterrichtung kam es bisher nicht. Inzwischen hat der Innenausschuss des Landtags das Innenministerium gefragt, ob es Erkenntnisse über die Familie der Schülerin gibt. Eine Antwort steht bislang aus.

Das niedersächsische Innenministerium wollte auf Anfrage unserer Redaktion mit Verweis auf das Verfassungsschutzgesetz keine Angaben über etwaige Erkenntnisse oder Personen machen. Am Dienstag, 22. November, ist die Vollschleier tragende Zehntklässlerin Thema einer Aktuellen Stunde im Landtag. Die beantragende CDU hat der Debatte den Titel „Vollvermummung und Koranverteilung: keine falsche Toleranz in Niedersachsen“ gegeben.


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