Safia S. angeklagt Jugendliche IS-Sympathisantin nach Messerattacke vor Gericht

Von dpa

Axel Brockmann (links), Referent im niedersächsischen Innenministerium, und Thomas Hackner, Abteilungsleiter Strafrecht im niedersächsischen Innenministerium, sprachen in einer Sitzung des Verfassungsschutzausschusses in Hannover über Ermittlungen gegen den Bruder der terrorverdächtigen Safia S. Foto: dpaAxel Brockmann (links), Referent im niedersächsischen Innenministerium, und Thomas Hackner, Abteilungsleiter Strafrecht im niedersächsischen Innenministerium, sprachen in einer Sitzung des Verfassungsschutzausschusses in Hannover über Ermittlungen gegen den Bruder der terrorverdächtigen Safia S. Foto: dpa

Hannover. Die jugendliche IS-Sympathisantin Safia S. muss sich nach einer Messerattacke auf einen Polizisten in Hannover vom 20. Oktober am Oberlandesgericht Celle verantworten. Das teilte das Gericht am Donnerstag mit.

Die Bundesanwaltschaft wirft der 16-jährigen Deutsch-Marokkanerin versuchten Mord sowie die Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Die Tat sei eine „Märtyreroperation“ für die Terrormiliz Islamischer Staat gewesen. Mitangeklagt ist der 20-jährige Deutsch-Syrer Mohamad Hasan K., der von den Plänen des Mädchens gewusst haben soll. (Lesen Sie auch: Islamwissenschaftler: Mädchen radikalisieren sich im Stillen)

Der 34 Jahre alte Polizist erlitt bei dem Angriff Ende Februar eine lebensbedrohliche Stichwunde am Hals. (Lesen Sie auch: Wie groß ist die Terrorgefahr in Niedersachsen?)


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