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Weil-Herausforderer 2018 CDU schickt Althusmann ins Rennen

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Bernd Althusmann (CDU) aufgenommen am 13.09.2016 in Hannover (Niedersachsen) im Stadtwald Eilenriede. Foto: Sebastian Gollnow/dpa (zu dpa „CDU-Trumpf aus Afrika: Kann Althusmann Rot-Grün kippen?“ vom 14.09.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++Bernd Althusmann (CDU) aufgenommen am 13.09.2016 in Hannover (Niedersachsen) im Stadtwald Eilenriede. Foto: Sebastian Gollnow/dpa (zu dpa „CDU-Trumpf aus Afrika: Kann Althusmann Rot-Grün kippen?“ vom 14.09.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Hannover. Das Rennen ist eröffnet: Die CDU Niedersachsen setzt für die Landtagswahl 2018 auf Bernd Althusmann. Er soll zudem Landesvorsitzender der CDU werden.

Der frühere Kultusminister Bernd Althusmann soll Spitzenkandidat und Landesvorsitzender der niedersächsischen CDU werden. Das sagten Parteichef David McAllister und Landtagsfraktionsführer Björn Thümler am Samstagmittag nach einer Sitzung des CDU-Landesvorstands in Hannover. Dabei war Althusmann einstimmig gewählt worden.

Althusmann kündigte am Samstag an, die Themen Sicherheit, Bildung, Digitalisierung und Bürokratieabbau angehen zu wollen. Der Anspruch sei, bei der Landtagswahl stärkste Partei zu werden und die Regierung zu übernehmen. Auf mögliche Koalitionen wollte sich Althusmann am Samstag nicht festlegen. Ein Bündnis mit AfD oder Linkspartei schloss der Kandidat in spe aber aus.

Jenseits von Afrika

Der 49-jährige Reservehauptmann soll sich am 26. November bei einem Parteitag in Hameln um die Spitzenkandidatur bewerben und vorher in den acht Landes- und Bezirksverbänden der Partei vorstellen. Er werde viel zuhören, kündigte der Afrika-Heimkehrer an. Der 2013 aus dem Landtag gewählte Abgeordnete war nach der Wahlniederlage für die Adenauer-Stiftung befristet nach Namibia gegangen. Seit seiner Rückkehr im Frühsommer arbeitet er als Personalberater in Hannover.

McAllister hatte sich hinter den Kulissen für Althusmann als Herausforderer von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) stark gemacht. Offiziell war die Kandidatur lange kein Thema, trotzdem kommt die Aufstellung alles andere als überraschend . Zwar waren anfangs noch andere Namen wie Ursula von der Leyen, Enak Ferlemann, Björn Thümler oder Ulf Thiele genannt worden, doch am Ende war lediglich noch Landtagspräsident Bernd Busemann als ernsthafter Gegenkandidat verblieben. Busemann zog dann zurück und empfahl ausdrücklich Althusmann .


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