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280 Feuerwehrleute im Einsatz Hotel „Gut Altona“ bei Wildeshausen niedergebrannt


sky/dham Dötlingen. Der Brand des Hotels „Gut Altona“ in Dötlingen bei Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 260 Einsatzkräfte löschten in der Nacht zum Freitag das brennende Dach des Haupthauses.

Nach Angaben der Polizei ging der Feueralarm um 0.46 Uhr bei der Kooperativen Großleitstelle Oldenburg ein. Umgehend wurden zahlreiche Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr zeigte sich bereits ein Flammenmeer. Die gesamte Dachkonstruktion des Hotel-Haupthauses stand in Flammen.

74 Hotelgäste in Sicherheit gebracht

74 Hotelgäste, die in den Gästehäusern im hinteren Bereich der Anlage übernachteten, wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Sie konnten vorübergehend in einem nahe gelegenen Schützenverein untergebracht werden. In dem Hauptkomplex mit Tagungsräumen und einem Restaurant hielten sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers keine Personen auf. Nach Informationen der Polizei wurde niemand verletzt.

Bild der Zerstörung am Einsatzort

Aufgrund der vorherrschenden Windrichtung habe die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf die hinter dem Haupthaus gelegenen Gebäude bestanden, berichtete Jannis Wilgen, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Dötlingen. Mithilfe eines erzeugten Wassernebels habe dies verhindert werden können.

Am Freitagmittag waren die Nachlöscharbeiten noch immer im Gange. Am Einsatzort bot sich ein Bild der Zerstörung. Durch die Hitze und das Löschwasser wurden auch die unter dem Dachstuhl liegenden Geschosse verwüstet. Ein angrenzendes Gebäude, der Wintergarten und zwei Tagungsräume konnten gerettet werden. Die Schadenshöhe ist noch nicht abzuschätzen.

Straße für Löscharbeiten gesperrt

Für die aufwendigen Löscharbeiten musste die Wildeshauser Straße zwischen dem Heideweg und der Kreuzung Nordring/Wildeshauser Straße/Delmenhorster Straße voll gesperrt werden. Die Sperrung wurde am Freitagmorgen aufgehoben, was laut Wilgen zu einem „erhöhten Aufkommen an Schaulustigen“ geführt hat und außerdem zu einigen Beinaheunfällen, weil Fahrer vor der Brandruine abbremsten und gafften.

Hotelbetrieb geht trotz widriger Umstände weiter

Noch in der Nacht konnten die Hotelgäste wieder in die Gästehäuser zurückkehren. Der Hotelbetrieb soll trotz der widrigen Umstände nahtlos weitergeführt werden. „Wir hoffen, dass wir im Wintergarten eine mobile Küche und mobile Toiletten einrichten können“, sagte eine sichtlich mitgenommene Juniorchefin, Nele Ahrmann.

Zur Brandursache konnten am Freitag noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.


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