Vorfall in Lüneburger Heide Trio gerät beim Pokémon-Spielen in Schießübung der Bundeswehr

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Drei Pokemon-Spieler auf Monsterjagd - hier in der Osnabrücker Innenstadt. Foto: David EbenerDrei Pokemon-Spieler auf Monsterjagd - hier in der Osnabrücker Innenstadt. Foto: David Ebener

Osnabrück. Der Hype um das Handy-Spiel „Pokémon Go“ sorgt für kuriose Meldungen am Fließband. Glücklich ging ein Vorfall in der Lüneburger Heide aus: Hier gerieten drei Spieler auf dem Truppenübungsplatz Bergen in eine Schießübung der Bundeswehr.

Wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet, sei mit scharfer Munition geschossen worden, als der Wachdienst die Drei am späten Mittwochabend aufgriff. Das monsterjagende Trio sei mit dem Auto ins Sperrgebiet gefahren. Dabei haben sie wohl auch Schranken überwunden, die das Schießgebiet eigentlich absichern sollten. (Weiterlesen: Warum Pokémon Go die Zukunft der Smartphone-Spiele ist)

Jetzt droht eine Geldbuße

Der Sicherheitsdienst habe die Spieler dann bei der Jagd nach Monstern auf dem 28.000 Hektar großen Gelände entdeckt. Die Spieler seien sehr in ihre Handys vertieft gewesen, zitiert die „HAZ“ einen Bundeswehrsprecher. Ihnen drohe nun eine Geldbuße wegen unbefugten Betretens einer militärischen Anlage. (Weiterlesen: Pro und Kontra Pokémon Go: Großes Ding oder pietätlos?)


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