Verwarngeld angedroht Polizei warnt vor Pokémon Go im Straßenverkehr

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Die Polizei Cloppenburg/Vechta warnt vor der Benutzung von Pokémon Go im Straßenverkehr. Symbolfoto: Boergner/dpaDie Polizei Cloppenburg/Vechta warnt vor der Benutzung von Pokémon Go im Straßenverkehr. Symbolfoto: Boergner/dpa

Osnabrück. Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta sieht den aktuellen Hype um die App Pokémon Go mit großer Sorge. In einer Pressemitteilung ist die Rede von „haarsträubenden Verkehrssituationen“, in die sich Smartphone-Nutzer in den vergangenen Tagen begeben hätten.

Beamte hätten in den vergangenen Tagen während der täglichen Streifenfahrt im Bereich Cloppenburg und Vechta immer wieder festgestellt, dass Kinder- und Jugendliche und sogar Erwachsene das Handy als Monster-Ortungsgerät nutzen. Dabei würden sie alles vergessen, was rund um sie passiert. „Es ist zum Teil zu haarsträubenden Verkehrssituationen gekommen, da die Fahrradfahrer und Fußgänger durch die neue App komplett abgelenkt seien und so einige Beinahe-Unfälle verursacht wurden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion. (Weiterlesen: Osnabrücker im Pokémon-Fieber)

Keine Vorfälle in Osnabrück bekannt

Auf Anfrage unserer Redaktion berichtet Sprecherin Anke Hamker, dass ähnliche Vorfälle dieses Ausmaßes im Bereich der Polizeiinspektion Osnabrück noch nicht beobachtet wurden.

Polizei warnt Verkehrsteilnehmer

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass allein schon das in der Hand halten des Handys auf dem Fahrrad mit einem Verwarngeld in Höhe von 25 Euro geahndet werden kann – und dieses von den Beamten auch konsequent durchgesetzt wird. Aber auch Fußgänger, sollten sich nicht komplett von der App ablenken lassen. Auch ein Zusammenstoß zwischen Fußgänger und Fußgänger könne zu einem Unfall mit Verletzten führen und dann straf- und ordnungswidrigrechtlich geahndet werden.


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