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Vier Verletzte Autos zwischen AS Vechta und Lohne-Dinklage in Leitplanke geschleudert

Von Sven Kienscherf

Auf der A1zwischen der Anschlussstelle Vechta und Lohne-Dinklage ist ein BMW-Fahrer bei einem Umfall schwer verletzt worden.  Die Strecke ist derzeit nur eingeschränkt befahrbar. Foto: NWM-TVAuf der A1zwischen der Anschlussstelle Vechta und Lohne-Dinklage ist ein BMW-Fahrer bei einem Umfall schwer verletzt worden. Die Strecke ist derzeit nur eingeschränkt befahrbar. Foto: NWM-TV 

Osnabrück. Auf der A1zwischen der Anschlussstelle Vechta und Lohne-Dinklage sind vier Menschen bei einem Umfall schwer verletzt worden. Die Strecke ist derzeit nur eingeschränkt befahrbar.

Wie die Polizei unserer Redaktion berichtet, hat ein Skoda-Fahrer einen herannahenden BMW übersehen, als er mit 180 km/h auf die linke Fahrspur wechseln wollte und prallte mit diesem zusammen.

Beide Fahrzeuge schleuderten nach dem Zusammenstoß in einen Sattelzug. Durch die Kollision prallten die Fahrzeuge vom Sattelzug ab und kamen an der Mittelschutzplanke zum Stehen. Das Trümmerfeld erstreckte sich über alle Fahrstreifen. Der 62-jährige Fahrer des BMW wurde bei dem Unfall eingeklemmt und schwer verletzt.

Keine Lebensgefahr

Die Freiwillige Feuerwehr Bakum barg den Mann aus Wardenburg aus seinem Fahrzeug. Zwei 33-jährige Mitfahrer des 62-Jährigen, die ebenfalls aus Wardenburg kommen, wurden ebenfalls verletzt. Der Fahrer des Skodas wurde schwer verletzt. Alle verletzten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Keiner der Verletzten schwebt aber in Lebensgefahr. Der Sattelzugfahrer blieb unverletzt.

Die beiden Pkw wurden total beschädigt und mussten, wie auch der Sattelzug, abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 115.000 Euro. Neben Polizei, Rettungswagen und einem Notarztwagen, war die Freiwillige Feuerwehr Berne mit vier Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten am Unfallort.

Die Autobahn blieb während der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen bis etwa 10.50 Uhr Uhr voll gesperrt. Momentan läuft der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Der beteiligte Sattelzug muss noch geborgen werden. Bis zur vollständigen Freigabe der Fahrbahn kann es laut Polizei noch ein paar Stunden dauern.

Weitere Informationen in Kürze.