Stromschlag Schwer verletzt: 18-Jährige gerät auf Waggon an Oberleitung

Von dpa

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Lebensgefährlich: Bahn-Oberleitungen führen Starkstrom. Wer ihnen zu nahe kommt, erleidet mit hoher Wahrscheinlichkeit lebensgefährliche Verletzungen. Foto: Archiv/Gert WestdörpLebensgefährlich: Bahn-Oberleitungen führen Starkstrom. Wer ihnen zu nahe kommt, erleidet mit hoher Wahrscheinlichkeit lebensgefährliche Verletzungen. Foto: Archiv/Gert Westdörp

Hameln. Eine 18-Jährige hat am Sonntag in Hameln eine Bahnoberleitung berührt und ist dabei schwer verletzt worden.

Die junge Frau war mit einer 19 Jahre alten Freundin auf einem Nebengleis auf stehende Waggons geklettert, teilte die Polizei mit. Dabei kam sie in Berührung mit der Leitung und stürzte vom Waggon.

Bei dem Kontakt mit der 15 000-Volt-Leitung erlitt sie schwere Verbrennungen am Arm. Ein Rettungshubschrauber brachte die 18-Jährige in eine Klinik. Ihre Begleiterin erlitt einen Schock. Warum die beiden jungen Frauen auf die Waggons kletterten, war zunächst unklar. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

Diesen tragischen Unfall nimmt die Bundespolizei zum Anlass, um auf die tödlichen Gefahren des Bahnstroms hinzuweisen: Die Spannung der Oberleitungen beträgt 15.000 Volt. Leider kommt es auch zu Unfällen mit tödlichem Ausgang. (Weiterlesen: 18-jähriger Osnabrücker stirbt nach Bahnstrom-Unfall)

Für einen Stromschlag ist kein direkter Kontakt zur Fahrleitung nötig. Eine Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zur stromführenden Leitung kann ausreichen, um durch einen Stromüberschlag (Lichtbogen) lebensbedrohlich oder gar tödlich verletzt zu werden. (Weiterlesen: Osnabrücker Bahnstrom-Opfer geht an die Öffentlichkeit)


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