Landesregierung billigt Entwurf Mitte 2016 Staatsvertrag mit Muslimen?

Unter Federführung von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) ist jetzt der Entwurf eines Staatsvertrages zwischen dem Land und den Verbänden der Muslime und Aleviten ausgehandelt worden. Foto: dpaUnter Federführung von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) ist jetzt der Entwurf eines Staatsvertrages zwischen dem Land und den Verbänden der Muslime und Aleviten ausgehandelt worden. Foto: dpa

Hannover. Spätestens Mitte 2016 soll der Staatsvertrag, den das Land Niedersachsen und die muslimischen Gemeinden anstreben, unterzeichnet werden. Den Entwurf einer solchen Übereinkunft hat das Kabinett am Dienstag gebilligt.

Die Festlegungen reichen vom islamischen Religionsunterricht über Feiertagsregelungen, das Bestattungswesen und das Tragen von Kopftüchern durch Lehrereinnen bis zu finanziellen Hilfen für die beteiligten islamischen Verbände Verbände Schu

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Muslime in Niedersachsen

Die Zahl der Muslime in Niedersachsen wird auf über 300 000 geschätzt, es gibt rund 200 Moscheen und Gebetsstätten. Da die Moscheegemeinden ihre Mitglieder nicht registrieren, gibt es keine exakten Daten. Organisiert sind die Gemeinden im Landesverband der Türkisch-Islamischen Union (Ditib) sowie dem Landesverband der Muslime (Schura). Nicht alle Gemeinden aber gehören einem der Verbände an und nicht jeder Mensch muslimischen Glaubens ist fest in einer Gemeinde verankert.

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