250 Hütten in Celle Schnellbauhäuser für Flüchtlinge sollen kalte Zelte ersetzen

Von epd

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Celle. Niedersachsen will angesichts des nahenden Winters Zelte für Flüchtlinge gegen sogenannte Schnellbauhäuser austauschen. In der Notunterkunft Celle-Scheuen hat am Donnerstag der Aufbau von 250 dieser Häuser begonnen, wie das Innenministerium mitteilte.

In Scheuen leben derzeit rund 1000 Flüchtlinge. In den kommenden Tagen und Wochen sollten die Hütten auch in anderen Flüchtlingsunterkünften die Zelte ersetzen. Die Schnellbauhäuser haben den Angaben zufolge Platz für vier bis sechs Menschen. Sie seien mit Licht, Elektrik und Heizung ausgestattet und würden bereits aufbaufertig geliefert. „Diese Unterkünfte bieten in der Notsituation neben einer menschenwürdigen Unterbringung auch ein gewisses Maß an Privatsphäre, vor allem für Familien“, sagte Alexander Götz vom Innenministerium. Sie seien von der Firma Nordwestbox aus Wardenburg bei Oldenburg hergestellt worden.

Land ordert 1250 Hütten

Das Land habe Anfang September insgesamt 1250 der winterfesten Hütten bestellt, hieß es. Sie könnten später auch im Katastrophenschutz genutzt werden. In Niedersachsen wurden nach Angaben des Ministeriums innerhalb weniger Wochen fast 19.000 Notunterkunftsplätze geschaffen. In einigen Unterkünften seien bisher Flüchtlinge auch in beheizbaren Zelten untergebracht.


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