Positive Bilanz Stadtgärten Oldenburg: Veranstalter zufrieden

Grüne Oase inmitten städtischen Trubels: Der Stadtgarten am Leffersack ist noch etwas länger zu sehen.Foto: CMOGrüne Oase inmitten städtischen Trubels: Der Stadtgarten am Leffersack ist noch etwas länger zu sehen.Foto: CMO

Oldenburg. Ein gutes Zeugnis hat sich das City-Management Oldenburg (CMO) für die am Sonntag zu Ende gegangenen Stadtgärten ausgestellt. Das Konzept sei voll aufgegangen.

„Vielseitig sind die Oldenburger Stadtgärten immer; in diesem Jahr boten sie durch die Beteiligung der umliegenden Städte und Gemeinden eine besonders bunte Mischung aus regionalen und historischen Aspekten“, teilte das CMO zum Ende der dreimonatigen Schau mit. Neun Nachbargemeinden hatten Gärten entwickelt, daher der diesjährige Titel „Nachbars Garten“. Dies Konzept sei aufgegangen, findet das CMO: Alle Beteiligten würden sich zufrieden mit dem Ergebnis zeigen.

So äußerte sich Juliane Reich vom Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: „Die Idee der Stadtgärten und gerade das diesjährige Thema ‚Nachbars Garten – Die Region zu Gast in Oldenburg‘ boten für uns eine hervorragende Möglichkeit, das niedersächsische Wattenmeer in Oldenburg zu präsentieren und auf seinen Schutzstatus als Nationalpark und seine Auszeichnung als Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer aufmerksam zu machen.“

Den Standort des Gartens am Lefferseck wusste Axel Fahl-Dreger vom Museum im Zeughaus in Vechta zu schätzen: „Für uns ist der Garten eine sicher nachhaltige Werbung.“ Besonders gefallen habe ihm, wie lebhaft er genutzt wurde, wenn etwa Kinder mit dem Brunnen- und Bachwasser gespielt oder sich in der Weinlaube aufgehalten hätten. Ihn hätten viele positive Rückmeldungen erreicht. Dreger sagte, er freue sich auf die nächste Zusammenarbeit.

Ebenfalls Gärten entwickelt hatten das Ammerland, Dangast, Dötlingen, Stadt und Museumsdorf Cloppenburg, Wiesmoor sowie das Musikfest Bremen.

Die gewonnen Kontakte aus diesen Partnerschaften sollen auf jeden Fall weiter erhalten bleiben, wie das CMO mitteilte. Bereits die Planungen im Vorfeld der Veranstaltung mit den Städten, Kommunen und Institutionen aus dem Umland seien kreativ und vielversprechend abgelaufen.

Vandalismus und Diebstähle in den Gärten hielten sich in diesem Jahr in Grenzen. „Nur einige wenige kleinere Vorkommnisse“ verzeichnete das CMO. Generell sei festzustellen, dass die Gärten für gewöhnlich pfleglich und respektvoll behandelt würden, hieß es weiter.

Jetzt gingen die Gärten also zu Ende – bis auf drei: Der Stadtgarten am Lefferseck ist noch bis zum 14. August zu sehen, die Gärten an der Heiligengeiststraße noch etwa eine Woche länger und der Garten auf dem Grundstück von Möbel Buss an der Bremer Heerstraße sogar noch bis zum 12. September.

Die Stadtgärten 2016 beginnen im kommenden Mai.