Jack the Ripper im Museum Hamburger „Dungeon“ bietet neue Erlebnisausstellung

Jack the Ripper treibt derzeit in der Hamburger Speicherstadt sein Unwesen. Foto: Hamburg DungeonJack the Ripper treibt derzeit in der Hamburger Speicherstadt sein Unwesen. Foto: Hamburg Dungeon

pm/jan Hamburg. Seit weinigen Wochen ist die Speicherstadt im Hamburger Hafen Weltkulturerbe. Eines der markanten Gebäude beherbergt seit 15 Jahren das „Dungeon“-Museum, das noch bis zum 6. September mit dem „Jack the Ripper“-Erlebnis lockt.

Das „Dungeon“ (englisch für Verlies) will den dunklen Seiten der Hamburger Geschichte auf unterhaltsame Weise Leben einhauchen: Professionelle Schauspieler schlüpfen in historische Rollen und nehmen die Besucher in interaktiven Shows mit auf eine schaurig-komische Reise durch die Vergangenheit. Vor täuschend echten Kulissen und mithilfe filmreifer Effekte werden die Besucher in elf verschiedenen Showbereichen in Ereignisse wie Störtebekers Hinrichtung oder den Großen Brand von 1842 mit einbezogen, wie das Museum auf seiner Internetseite verspricht.

Sonderschau noch bis 6. September

Regelmäßig gibt es Sondershows. Noch bis Sonntag, 6. September, erzählt das „Dungeon“ die Geschichte von Jack the Ripper und holt damit den wohl berühmtesten Serienmörder der Historie nach Hamburg. Die Ausstellung ist eine Leihgabe aus London, wo der Killer sein Unwesen trieb.

Im Mittelpunkt der Hamburger Inszenierung steht Carl Ferdinand Feigenbaum: Der Seemann aus Bremerhaven könnte britischen Ermittlungen zufolge Jack the Ripper gewesen sein. Im „Dungeon“ in der Speicherstadt erwacht der mysteriöse Killer nun wieder zum Leben – und damit auch seine grausamen Taten.

Mit speziellen Effekten wie Stroboskop, Licht- und Schattenspielen und gruseliger Soundatmosphäre werden die Besucher ständig in die Irre geführt und immer wieder aufs Neue überrascht. Eine nervenaufreibende Show zwischen Dirnen und Dramen, Wahnsinn und Wirrungen sowie Angst und Albtraum.

Das Museum ist im August täglich von 10 bis 19 Uhr, in den übrigen Monaten von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten. Für Kinder unter 10 Jahren ist ein Besuch nicht empfohlen. Kindern bis einschließlich 14 Jahren wird der Zutritt nur in Begleitung eines volljährigen Erwachsenen gewährt. Der Eintritt beträgt regulär 24,95 Euro für Erwachsene, das Online-Spar-Ticket ist ab 15,50 Euro erhältlich. Tickets auf www.theungeons.com/hamburg.


Das „Hamburg Dungeon“ ist eine Kombination aus Gruselkabinett, Fahrgeschäften und Show und wurde am 3. Mai 2000 eröffnet. Vergleichbare Einrichtungen gibt es unter anderem in Berlin, Amsterdam und London. Betreiber ist die Merlin Entertainment Group. Es werden elf Shows geboten, welche die „dunkle Seite“ der Hamburger Geschichte darstellen sollen. So werden der Große Brand von Hamburg 1842 und die Person des Klaus Störtebeker thematisiert. Weitere Inhalte sind die Folter, die Inquisition und der Schwarze Tod. Erzählt wird auch die Sage vom Klabautermann. Die Besucher werden in die Szenen mit einbezogen.