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Fund bei Reinigungsarbeiten Leichenteile in Plastiktüten in Kanal in Hannover entdeckt

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Die Beamten rückten nach dem Fund mit einem Boot aus, sperrten den Kanal ab und suchten nach weiteren Leichenteilen. Symbolfoto: Michael GründelDie Beamten rückten nach dem Fund mit einem Boot aus, sperrten den Kanal ab und suchten nach weiteren Leichenteilen. Symbolfoto: Michael Gründel

dpa/lni Hannover. Bei Reinigungsarbeiten sind im Mittellandkanal in Hannover Überreste einer männlichen Leiche gefunden worden. Sie waren in Plastiktüten verpackt.

Die Polizei geht davon aus, dass der Mann einem Verbrechen zum Opfer fiel. Um wen es sich bei dem Toten handelt, war zunächst unklar. Auch zu den Hintergründen des grausigen Funds gab es bislang keine Erkenntnisse.

Plastiktüte mit Kleidung und Leichenteilen

Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsbehörde hatten am Montagmittag den Randbereich des Mittellandkanals gesäubert. Dabei waren sie sowohl am Ufer zu Fuß als auch mit einem Boot unterwegs. In der Nähe einer Brücke entdeckten die Männer dann zwei Plastiktüten. Als sie den Inhalt überprüften, fanden sie Kleidungsstücke und den Teil einer Leiche.

Die Polizei rückten daraufhin mit einem Schlauchboot aus, sperrte den Kanal ab und suchte weiter. Rund einen Kilometer entfernt wurden die Beamten erneut fündig. Auch dort trieb im Wasser eine Plastiktüte, in der sich weitere Leichenteile befanden.

Polizei geht von Tötungsdelikt aus

Wie lange die sterblichen Überreste im Wasser lagen, konnte Polizeisprecherin Tanja Rißland nicht sagen. Ein Unglück wird ausgeschlossen. „Wir gehen von einem Tötungsdelikt aus“, so Rißland. Die Leichenteile sollen nun in der Rechtsmedizin untersucht werden.

In der Nähe eines Wohngebiets sperrten Beamte zusätzlich einen Radweg entlang des Kanals teilweise ab. Von dort ließen die Polizisten eine Drohne steigen, um das Gebiet auch aus der Luft absuchen zu können. Auch der Einsatz von Hunden war geplant, die nach weiteren Spuren suchen sollten.


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