Buch über schlappohrigen Vierbeiner Mit Hund Plampi auf ins Abenteuer

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Osnabrück. Schreiben wollte Mirjam H. Hüberli schon immer. Bereits als sie den Kindergarten besuchte, „schlug ihre Fantasie Purzelbäume“, wie sie schmunzelnd sagt. Dennoch setzte die Schweizerin zunächst auf einen bodenständigen Job, wurde Online-Redakteurin.

Doch ihre größte Leidenschaft gehörte schon immer dem Schreiben. Alles begann mit dem Schreiben von Kurzgeschichten. Anfangs war es ein Sammelsurium über ihre Kindheit. Schnell aber kam ihr die „Fantasie in die Quere“. Es entstanden eigenständige, sonderbare Wesen und neue Welten.

Vor ein paar Jahren machte die heute 40-Jährige ihren Traum wahr: Sie begann, Jugendbücher und Kinder-Comic-Romane zu schreiben. Meistens arbeitet die mit Ehemann, zwei Kindern „und einer Vielzahl an Haustieren“ in der Schweiz lebende Autorin am Computer. „Aber ich liebe es, wenn ich die ersten Ideen und Skizzen zu einer neuen Geschichte in mein Notizbuch kritzeln kann. Für jede meiner Geschichten habe ich ein eigenes, sodass ich kein Durcheinander bekomme“, erzählt sie im Gespräch mit unserer Redaktion . Wann immer das Wetter es zulässt, setzt sich Hüberli auf die Terrasse in ihren Strandkorb oder auf den kleinen Sitzplatz in ihrem Garten und schreibt.

Der Wechsel zwischen Jugendbüchern und Comic-Roman gefällt ihr sehr gut, „weil es eine sehr gegensätzliche Mischung ist. Da ist einerseits das Magische und Verspielte des Fantasyromans, aber auch das Grauen und die erschütternde Gefühlswelt eines Protagonisten in einem Thriller. Und im völligen Gegensatz dazu stehen meine Kinderbücher, in denen ich in erster Linie mit Humor und Illustrationen arbeite.“

Dabei entstehen Werke wie zum Beispiel der Hunde-Comic-Roman „Plampi“. Der Name Plampi leitet sich von einem schweizerdeutschen Begriff ab: Im Land der Eidgenossen heißen lange herunterhängende Ohren Plampi-Ohren.

Plampis Geschichte begann vor vier Jahren. Damals dachte sich die Autorin einen Adventskalender für ihren Autorenblog aus. Es gab jeden Tag eine Zeichnung und eine Seite der Geschichte dazu. Schnell vergrößerte sich Plampis Fangemeinde. Nach Ablauf des Adventskalenders war die Nachfrage so groß, dass Hüberli eine weitere Geschichte zu Papier brachte: „Plampi – nur eine Nacht“. Danach folgte 2014 „Plampi sieht ROT“ . Ende vergangenen Jahres erschien Plampis drittes Abenteuer „Dezembertage“, das in Neuauflage sein allererstes Abenteuer erzählt.

Auf seiner Reise begegnet der leicht tollpatschig wirkende liebenswerte Vierbeiner, der eigentlich Napoleon heißt, unterschiedlichen Tieren, schließt Freundschaften und vielleicht, ja vielleicht findet er ja sogar seine große Liebe.

Plampis Fangemeinde wächst. Nicht nur Kinder lieben das Schlappohr, auch Erwachsene verschlingen seine Abenteuer. Die mit vielen Zeichnungen bestückten Bücher sind eine kurzweilige Lektüre für die ganze Familie.

Als Bonbon entwarf seine Erfinderin, die übrigens selbst eine weiße Schäferhündin besitzt, die genau wie der Buchheld ein hängendes Ohr hat und auch ein bisschen ungeschickt ist, im vergangenen Jahr einen „Plampi-Moment“. Der zeigt den Hund jeweils in einer Situation und erklärt mit wenigen Worten, wie er sich gerade fühlt oder was er tut. Da hockt das Schlappohr zum Beispiel gekauert unter strömendem Regen und denkt mit Blick auf die Ausdünstungen seines nassen Fells traurig: „Schon wieder so ein Mich-nicht-streicheln-wollen-Tag“. Oder er liegt gemütlich dösend auf einem großen weichen Hundekissen. Darüber hängt die Denkblase „Mach mal Pause“. Auch in diesem Jahr will Hüberli ihre Leser mit exklusiven Plampi-Momenten erfreuen.


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