Versuch mit Rohrreiniger 19 Verletzte nach Chemieunfall an Schule in Leer

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Leer. An einer Schule in Leer ist am Montag zu einem Unfall im Chemieunterricht gekommen. Mindestens 19 Schüler wurden bei der Freisetzung von Gasen verletzt, berichtet die Polizei.

Nach den Ermittlungen der Polizei wurden bei einem Versuch mit handelsüblichem Rohrreiniger Dämpfe freigesetzt. Dies führte dazu, dass Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren über Reizungen der Atemwege und Unwohlsein klagten. Zahlreiche Rettungskräfte eilten daraufhin an die Schule. Die Polizei sperrte den betroffenen Bereich und schickte Spezialisten an den Einsatzort.

Insgesamt behandelten die Rettungskräfte mindestens 19 Schüler. Neun Schüler klagten über Beschwerden. Alle Schülerinnen und Schüler wurden zur weiteren ärztlichen Behandlung oder Vorsorge in ein Krankenhaus in Leer gebracht.

Spezialisten der Polizeiinspektion Leer/Emden begutachteten die Räumlichkeiten. Der Klassenraum konnte nach Lüften wieder betreten werden. Weitere Ermittlungen zum genauen Hergang des Unfalls laufen.

Auch im Harz wurden heute zahlreiche Schüler verletzt: Dort hatte ein Schüler Pfefferspray versprüht.