Unterbringung in Psychiatrie Verdächtiger schweigt nach mutmaßlichem Mord an Mutter

Von dpa

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Am Dienstag ist eine 48-jährige Frau tot in einer Göttinger Wohnung gefunden worden. Ihr Sohn steht in dem Verdacht, seine Mutter umgebracht zu haben. Symbolfoto/Archiv: Archiv/Michael HehmannAm Dienstag ist eine 48-jährige Frau tot in einer Göttinger Wohnung gefunden worden. Ihr Sohn steht in dem Verdacht, seine Mutter umgebracht zu haben. Symbolfoto/Archiv: Archiv/Michael Hehmann

Göttingen. Nach dem gewaltsamen Tod einer Mutter in Göttingen schweigt der verdächtige Sohn zu den Tatvorwürfen.

Der 27-Jährige habe auch vor dem Haftrichter keine Angaben gemacht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen, Andreas Buick, am Donnerstag. „Das Motiv ist weiterhin völlig unklar.“

Dem 27-Jährigen wird vorgeworfen, seine 48 Jahre alte Mutter getötet zu haben. Zu Medienberichten, wonach der Körper des Opfers verstümmelt wurde, wollte sich Buick nicht äußern.

Der Haftrichter hatte am Mittwochabend die Unterbringung des Mannes wegen Mordverdachts in der Psychiatrie angeordnet. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen soll der Mann psychisch labil und zuletzt arbeitslos gewesen sein.

Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, sagte Buick. Aus Sicht der Behörden sei aber klar, dass der 27-Jährige eindeutig der Täter ist. Es gebe keine weiteren Verdächtigen.

Der Mann soll seine Mutter, die noch zwei weitere Söhne hat, am Dienstag umgebracht haben. Der 51 Jahre alte Ehemann und Vater hatte das Opfer am Abend bei der Rückkehr von der Arbeit in der gemeinsamen Wohnung in der Göttinger Nordstadt gefunden. Der tatverdächtige Sohn war wenige Stunden später festgenommen worden.


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