Hunderegister steht nicht infrage Hundehalter klagen gegen Gebühren für Hunderegister

Von dpa

Die Silhouette eines Mannes mit einem Hund. Zwei Hundehalter wehren sich gerichtlich gegen die geplanten Pflichten des neuen niedersächsischen Hungegesetzes. Foto: dpaDie Silhouette eines Mannes mit einem Hund. Zwei Hundehalter wehren sich gerichtlich gegen die geplanten Pflichten des neuen niedersächsischen Hungegesetzes. Foto: dpa

Hannover. Zwei Hundebesitzer aus der Region Hannover klagen gegen die Festsetzung der Gebühren für die Aufnahme ihrer Tiere in das niedersächsische Hunderegister. Das Verzeichnis wird im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums von einem privatwirtschaftlichen Unternehmen geführt.

Das Verwaltungsgericht Hannover beschäftigt sich an diesem Montag (10.00 Uhr) mit der Frage, ob die in Niedersachsen praktizierte Art der Gebührenerhebung rechtmäßig ist.

Das Hunderegister an sich werde aber nicht infrage gestellt, sagte ein Gerichtssprecher. Es ist ein Baustein des am 1. Juli 2013 in Kraft getretenen neuen niedersächsischen Hundegesetzes.

Wer seinen Hund nicht meldet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße von bis zu 10 000 Euro geahndet werden kann.