Forderung an Regierungschefs CDU: Norden soll Olympia in Hamburg unterstützen

Unterstützung von der CDU findet Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz für die Olympia-Bewerbung. Foto: dpaUnterstützung von der CDU findet Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz für die Olympia-Bewerbung. Foto: dpa

Hannover. Der gesamte Norden sollte die Bewerbung Hamburgs um die Olympischen Spiele 2024/28 geschlossen unterstützen. Das haben die CDU-Fraktionschefs aus den norddeutschen Bundesländern gefordert.

Auf einer Konferenz in Hannover appellierten die CDU-Politiker am Montag an die Regierungschefs von Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, diese „Jahrhundertchance“ nicht verstreichen zu lassen.

Von einem derartigen Großereignis könne der gesamte Norden profitieren, sagte der Vorsitzende der Hamburger CDU-Bürgerschaftsfraktion, Dietrich Wersich.

Sein niedersächsischer Amtskollege Björn Thümler unterstrich, alle Bundesländer im Norden verfügten über hervorragende Wettkampfstätten, mit denen sie sich an der Olympiade beteiligen könnten. Für Niedersachsen gelte das zum Beispiel für Luhmülen beim Reitsport, für Garlstorf mit seinen Schießanlagen sowie für verschiedene Städte mit ihren Fußballstadien.

Einhellig forderten die CDU-Fraktionschefs, an der geplanten Trasse der Küstenautobahn A20 festzuhalten. In scharfer Form verurteilten sie den Vorstoß der Grünen in Schleswig-Holstein, zum Teil nur noch Bundesstraßen auszubauen, statt die Autobahn samt Elbquerung zu vollenden.

Die CDU-Politiker verlangten eine konsequente Bekämpfung des Salafismus. „Deutschland darf nicht Austragungsort religiöser Kämpfe werden“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Darin treten die Fraktionschefs für eine länderübergreifende Task-Force zur Prävention gegen radikalen Islamismus ein. Mit Blick auf sogenannte Gotteskämpfer aus Deutschland forderte Thümler, dem Terror-Tourismus nicht länger zuzusehen. Maßnahmen müssten bis hin zum Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit und einem Verbot der Ausreise gehen.


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