Opfer zufällig ausgewählt Ermordete Oldenburgerin kannte Täter nicht

Von Anika Becker

Blumen und Kerzen am Fundort der Leiche einer Frau auf einem ehemaligen Kasernengelände im Stadtteil Donnerschwee in Oldenburg (Niedersachsen). Foto: dpaBlumen und Kerzen am Fundort der Leiche einer Frau auf einem ehemaligen Kasernengelände im Stadtteil Donnerschwee in Oldenburg (Niedersachsen). Foto: dpa

Oldenburg. Die getötete Oldenburgerin kannte den mutmaßlichen Täter nicht. Das hat am Dienstag ein Polizeisprecher bestätigt. Demnach sind die Hintergründe der Tat noch nicht aufgeklärt.

Rückblick: Am Samstagmittag fand die Polizei die Leiche der 22-jährigen Oldenburgerin in der Nähe eines ehemaligen Kasernengeländes in Oldenburg Donnerschwee. Ein 20-Jähriger hatte den Beamten kurz zuvor gestanden, ein Verbrechen begangenen zu haben. Bei der Suche fanden die Polizisten schließlich das Opfer – verletzt mit mehreren tödlichen Messerstichen. Die Tote ist mittlerweile identifiziert: Es handelt sich um eine 22-jährige Oldenburgerin.

Der 20-Jährige gestand bei der späteren Vernehmung, die junge Frau am Freitagabend getötet zu haben. Aber: „Das Tatmotiv liegt im Dunkeln“, sagte der Polizeisprecher auf Nachfrage. Eher ungewöhnlich sei, dass sich Täter und Opfer nicht gekannt haben. Möglicherweise wählte der Täter sein Opfer zufällig aus. Der Verdächtige sitzt seit Sonntagabend wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft.

Zu weiteren Einzelheiten wollte die Polizei keine Angaben machen.