Krankenhausreport der Barmer Niedersachsen werden seltener in Kliniken behandelt

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In Niedersachsen und Bremen sinkt die Zahl der Klinikaufenthalte deutlich. Foto: dpaIn Niedersachsen und Bremen sinkt die Zahl der Klinikaufenthalte deutlich. Foto: dpa

Osnabrück. In Niedersachsen und Bremen werden deutlich weniger Menschen in Krankenhäusern behandelt als im Rest der Bundesrepublik. Das geht aus dem Krankenhausreport der Barmer-Krankenkasse hervor.

Demnach wurden im Jahr 2013 von 1000 Versicherten 206 in Niedersachsen und 196 in Bremen in ein Krankenhaus eingewiesen. Bundesweit waren es 212. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 gab es in Niedersachsen noch 211, in Bremen 197 und im Bund 217 Einweisungen.

Am seltensten werden in Baden-Württemberg Menschen in Kliniken behandelt. Hier zählte die Barmer 179 Fälle. In Nordrhein-Westfalen war die Zahl am höchsten (229).

Generell sinkt die Zahl der Behandlungstage. Laut Barmer kamen kamen bundesweit 1645 Tage je 1000 Versichertenjahre zusammen (2012: 1906); in Niedersachsen waren es 1590 (2012: 1871), in Bremen 1609 (2012: 1835).

Hauptgrund für Klinikaufenthalte sind dem Report zufolge seit 2005 psychische Störungen. Mittlerweile entfielen 21,1 Prozent aller Behandlungstage im Krankenhaus auf diese Diagnose, die damit Krankheiten des Kreislaufsystems als Hauptanlass für Krankenhausbehandlungen abgelöst habe. „Zwischen 2006 und 2013 haben die Behandlungstage in Krankenhäusern aufgrund von psychischen Störungen um 16 Prozent von 287 auf 333 Tage je 1000 Versicherte zugenommen“, heißt es in einer Mitteilung der Barmer.


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