Keine weiteren Taucheinsätze geplant Nach Sturz in die Hunte: Mann bleibt verschwunden

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Die Polizei sucht weiter nach dem Mann, der in die Hunte gestürzt ist. Foto: NordwestmediaDie Polizei sucht weiter nach dem Mann, der in die Hunte gestürzt ist. Foto: Nordwestmedia

Osnabrück. Wo ist der Mann, der in der Nacht zu Sonntag bei Barnstorf (Landkreis Diepholz) in die Hunte gefallen ist? Ist er selbst herausgeklettert oder ertrunken? Trotz intensiver Ermittlungen kann die Polizei diese Frage noch immer nicht beantworten.

„Wir suchen weiter“, sagte Polizeisprecher Andrik Hackmann am Mittwochmorgen auf Nachfrage der Redaktion. Mit einem reduzierten Aufgebot werde der etwa zwei Kilometer lange Bereich von der Stelle, an der der Mann in die Hunte gefallen ist, stromabwärts bis zum nächsten Wehr am Ufer abgesucht. „Das ist ein relativ überschaubares Stück, das gut abzugehen ist“, erklärt Hackmann. Ein weiterer Taucheinsatz ist momentan nicht geplant.

Falls der Gesuchte nicht selbst aus dem Fluss gekommen und ertrunken ist, müsste seine Leiche innerhalb von zwei bis vier Tagen nach dem Zeitpunkt des Ertrinkens an der Wasseroberfläche auftauchen. Deshalb behält die Polizei besonders die Wehranlagen und die Uferbereiche im Auge.

Zeugen hatten in der Nacht zu Sonntag beobachtet, wie der junge Mann sich beim Urinieren an einem Jägerzaun abgestützt hatte. Der Zaun jedoch brach ein und der Mann fiel in den Fluss. Dann verloren die Zeugen ihn in der Dunkelheit aus den Augen.

Seither geht die Polizei Zeugenhinweisen nach. Am Sonntagnachmittag waren Polizeitaucher im Einsatz, die die Hunte erfolglos abgesucht haben.


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