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Insassen kommen mit Schrecken davon Löwe schlägt Safaribus-Fenster im Serengeti-Park ein

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Osnabrück. Schreckmoment im niedersächsischen Serengeti-Park: Ein Löwe schlägt mit seinen Pranken die Scheiben eines voll besetzten Safari-Busses ein und langt mit den Pfoten ins Fahrzeug. Der Busfahrer reagierte schnell.

Diese Rundfahrt durchs Löwengehege werden die Besucher des Serengeti-Parks im niedersächsischen Hodenhagen vermutlich noch lange in Erinnerung behalten: Am Freitag kamen Dutzende Touristen mit dem Schrecken davon, als ein Löwe ihren Safari-Bus ansprang und mit seinen Pfoten die Scheiben einschlug. „Alles ging blitzschnell. Eine Mutter konnte sich und ihre beiden Kinder gerade noch in den Gang retten. Aber sie wurden durch die Splitter verletzt“, zitiert die Bild-Zeitung eine Insassin des Busses.

Beim Park vermutet man, dass der Löwe provoziert worden sein muss. „Blitzlicht kennen unsere Löwen eigentlich. Möglicherweise wurde das Tier mit einem Laserpointer geblendet“, sagte Parksprecherin Juliane Gunkel am Montag unserer Redaktion. Der schnellen Reaktion des Busfahrers sei es zu verdanken, dass nicht mehr passierte. Er fuhr so schnell an, dass der Löwe abgedrängt wurde und von dem Fenster ablassen musste.

Der aggressive Löwe wurde von den Parkwächtern isoliert und in einen Stall gebracht. Vorher sei er nie auffällig geworden, hieß es. Nun werde überlegt, ob das Tier dauerhaft in ein anderes Gehege kommt. Um künftig ähnliche Vorfälle zu vermeiden, will der Serengeti-Park sein Personal weiter aufstocken, sagte Sprecherin Gunkel unserer Redaktion. Seit dem Vorfall dürfe nun kein Blitzlicht mehr benutzt werden, es seien Überwachungskameras angebracht worden und künftig sollen zwei statt einem Ranger im Gehege Aufsicht haben.

Die rund 45 Besucher, die am Freitag von den Löwenpranken überrascht wurden, bekamen nach Parkangaben ihr Eintrittsgeld zurück. Sie hätten auch den Rest des Tages im Park verbracht, hieß es.


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