Tod nach Krebskrankheit Kreis Vechta: Landrat Albert Focke verstorben

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Albert Focke, Landrat des Kreises Vechta, ist am 5. Juni im Alter von 67 Jahren gestorben. Foto: Landkreis VechtaAlbert Focke, Landrat des Kreises Vechta, ist am 5. Juni im Alter von 67 Jahren gestorben. Foto: Landkreis Vechta

Osnabrück/Vechta. Albert Focke, Landrat des Kreises Vechta, ist am 5. Juni im Alter von 67 Jahren gestorben. Er war 2013 an Krebs erkrankt.

Der gebürtige Westfale und studierte Jurist war fast 25 Jahre beim Landkreis Vechta tätig. Focke war von 1989 bis 1998 Kreisdirektor, anschließend Oberkreisdirektor und ab 2001 erster hauptamtlicher Landrat. 2006 wurde Focke mit großer Mehrheit in diesem Amt bestätigt. Der CDU-Politiker war einer der dienstältesten Hauptverwaltungsbeamten in Niedersachsen.

Die „Erfolgsgeschichte“ des Kreises Vechta sei mit dem Namen Fockes untrennbar verbunden, erklärte der erste Kreisrat Herbert Winkel. Während seiner Zeit beim Landkreis sei die Arbeitslosenquote von 6,5 auf 3,9 Prozent gesunken und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze von 32000 auf mehr als 62000 gestiegen. „Focke war immer ein Kämpfer für die heimische Wirtschaft“, sagte Winkel.

In die Amtszeit Fockes fiel auch die Schweinepest Anfang der neunziger Jahre. Als Kreisdirektor übernahm er das Krisenmanagement. Außerdem kümmerte er sich um den Straßen- und Radwegebau und den Ausbau des Breitbandnetzes. Nach Angaben der Kreisverwaltung ging Focke in den vergangenen zwei Jahren entschieden gegen Bedingungen vor, unter denen Werkvertragsarbeiter im Landkreis untergebracht wurden.


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