Teile des Geländes evakuiert Chemieunfall bei BASF in Lemförde


nwm/as Lemförde. Am Donnerstag ist es zu einem Chemieunfall im BASF-Werk Lemförde gekommen. Teile des Geländes wurden evakuiert.

Wie die Polizei auf Nachfrage von noz.de bestätigte, sei es gegen 13.15 Uhr zu dem Vorfall gekomen. Ein Mitarbeiter hatte nach Informationen von Nordwest-Media ein Leck in einem Chemikalien -Behälter im Bereich der Produktion bemerkt. Der Kessel sei komplett ausgelaufen.

Die Flüssigkeit, eine ätzende und hochgiftige Chemikalie, habe sich nach Auskunft eines BASF-Mitarbeiters in einem dafür unter dem Kessel befindlichen Becken gesammelt. Der Mitarbeiter habe den Raum sofort verlassen und Alarm ausgelöst. Die Betriebsfeuerwehr hat die örtliche Feuerwehr und diese den Gefahrgutzug des Landkreises Diepholz alarmiert.

Zur Zeit wird unter schwerem Atemschutz und mit Spezialanzügen eine Lösung des Problems erarbeitet. Nach Auskunft von BASF sei niemand verletzt worden und es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Teile des Betriebes sind zur Zeit für die Mitarbeiter gesperrt. Hier ruht die Arbeit.