Kritik vom Ökologischen Jagdverband Auch Niedersachsens Jäger schießen Katzen und Hunde

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Osnabrück. 10000 wildernde Katzen und 50 Hunde schießen Nordrhein-Westfalens Jäger eigenen Angaben zufolge jedes Jahr. Für Niedersachsen gibt es keine Zahlen. Während einige Jäger das Schießen wildernder Haustiere für notwendig halten, sagt der Ökologische Jagdverein Niedersachsen und Bremen: „Wir sind grundsätzlich dagegen!“

Bundesweit schießen Jäger Tierschutzorganisationen zufolge zwischen 300000 bis 400000 Katzen und 40000 bis 65000 Hunde pro Jahr. Offizielle Zahlen für Niedersachsen sind nicht zu erhalten: Das Landwirtschaftsministerium von Christian Meyer

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Das Niedersächsische Jagdgesetz regelt in & 29 (Jagdschutz):

(1) Die Jagdschutzberechtigten sind ihrem Jagdbezirk befugt,

1. Personen, die dort unberechtigt jagen, die außerhalb der zum allgemeinen Gebrauch bestimmten Wege zur Jagd ausgerüstet angetroffen werden oder die eine sonstige Zuwiderhandlung gegen jagdrechtliche Vorschriften begehen, anzuhalten, ihnen gefangenes oder erlegtes Wild, Schuss- und sonstige Waffen, Jagd- und Fanggeräte, Hunde und Frettchen abzunehmen und ihre Personalien festzustellen,

2. wildernde Hunde zu töten, die sich nicht innerhalb der Einwirkung einer für sie verantwortlichen Person befinden und nicht als Jagd-, Rettungs-, Hirten-, Blinden-, Polizei- oder sonstige Diensthunde erkennbar sind, und

3. wildernde Hauskatzen, die sich mehr als 300 m vom nächsten Wohnhaus entfernt befinden, und verwilderte Frettchen zu töten.

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