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Urteil am 15. Mai Vergewaltigung in Dörpen: Klage gegen Wirt „dreist“?

Vergewaltiger verklagt Gastwirt aus Dörpen. Foto: GründelVergewaltiger verklagt Gastwirt aus Dörpen. Foto: Gründel

Osnabrück. Muss sich ein Gastwirt aus Dörpen am Schmerzensgeld für ein Vergewaltigungsopfer beteiligen, weil der verurteilte Vergewaltiger vorher in seinem Lokal Alkohol getrunken hat? Die 9. Zivilkammer hat die Entscheidung darüber auf den 15. Mai vertagt.

Zuvor war es in der Verhandlung am Donnerstagmorgen zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den Anwälten von Kläger und Beklagtem gekommen. „Diese Klage ist nicht nur unschlüssig, sondern auch dreist“, warf Hermann Dröge, Anwalt des Ga

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In Paragraf 4 des Jugendschutzgesetzes heißt es:

„Der Aufenthalt in Gaststätten darf Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nur gestattet werden, wenn eine personensorgeberechtigte oder erziehungsbeauftragte Person sie begleitet oder wenn sie in der Zeit zwischen 5 Uhr und 23 Uhr eine Mahlzeit oder ein Getränk einnehmen. Jugendlichen ab 16 Jahren darf der Aufenthalt in Gaststätten ohne Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person in der Zeit von 24 Uhr und 5 Uhr morgens nicht gestattet werden.“

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