Seit Sonntagnachmittag vermisst 13-Jährige mit Pony im Moor bei Cloppenburg eingesunken


Cloppenburg/Vechta. Bei einem Ausritt ist ein Mädchen aus Cloppenburg mit ihrem Shetlandpony Moritz in tiefen Morast geraten. Die 13-Jährige war von ihren Eltern seit Sonntagnachmittag vermisst worden. In der Nacht auf Montag befreiten die Einsatzkräfte aus Oldenburg sie und das Tier aus dem Moor.

Eine 13-Jährige aus Cloppenburg, die ihren Eltern seit Sonntagnachmittag vermissten, entdeckten in der Nacht auf Montag die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei Oldenburg in einem tiefen Morast der Soeste in Molbergen.

Das Mädchen hatte am Sonntagmittag ihr elterliches Haus in Cloppenburg verlassen und war mit dem Fahrrad zu einem Reiterhof nach Molbergen, Neumühlen, gefahren, um dort mit ihrem Shetlandpony Moritz zu reiten. Nachdem sie sich zu vereinbarten Zeit bei ihren Eltern nicht wieder gemeldet hatte und nicht nach Hause zurückgekehrt war, hatten zunächst Familienangehörige und weitere Personen nach dem Mädchen vergeblich gesucht.

Am Montagabend kurz vor 18 Uhr wurde die Polizei Cloppenburg über den Fall informiert. Zusammen mit den Feuerwehren Molbergen, Peheim und Cloppenburg sowie dem THW Cloppenburg, dem DRK Molbergen, zwei Rettungshundestaffeln und Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta nahmen gut 250 die Suche nach der Vermissten auf.

Unterstützt wurde sie durch einen Polizeihubschrauber, der mit einer Wärmebildkamera den Bereich Neumühlen absuchte. Noch am Abend suchte dann auch noch eine Polizeihundertschaft aus Oldenburg nach der Vermissten. Freiwillige unterstützen die Einsatzkräfte bei ihrer Suche.

Gegen 00.30 Uhr kam dann die erlösende Nachricht: Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei Oldenburg fanden die 13-Jährige, die im Bereich des Flusses Soeste im tiefen Morast eingesackt war. Sie wurde mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Nach gut eineinhalb Stunden konnte auch das Pony lebend befreit werden. Es war so erschöpft, dass es nicht mehr laufen konnte. Es wurde tierärztlich versorgt.

Der Bürgermeister der Gemeinde Molbergen, Ludger Möller, erschien auch am Abend und verfolgte den Einsatz. Auch er war nach dem glücklichen Ende sehr erleichtert und bedankte sich bei den Einsatzkräften und den vielen Freiwilligen.


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