Produktionsfirmen recherchieren Mutmaßlicher Millionenbetrug in Windkraftbranche: Wird Fall Holt verfilmt?

Jungunternehmer Hendrik Holt vor Gericht in Meppen.Jungunternehmer Hendrik Holt vor Gericht in Meppen.
David Ebener

Osnabrück. Der Fall des mutmaßlichen Windkraftbetrügers Hendrik Holt könnte alsbald verfilmt werden.

Verschiedene Produktionsfirmen recherchieren derzeit im Umfeld des Jungunternehmers Hendrik Holt, der gebürtig aus Haselünne im Emsland stammt. Möglicherweise könnte in der Zukunft eine Dokumentation zu dem spektakulären mutmaßlichen Millionenbetrug entstehen.

Zur Erinnerung: Holt soll gemeinsam mit seiner Mutter, seinem Bruder, seiner Schwester sowie dem Finanzdirektor Heinz L. internationale Energiekonzerne um Millionenbeträge gebracht haben, indem er ihnen Beteiligungen an teils oder ganz erfunden Windparkprojekten verkaufte.

Anklage steht noch aus

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dazu dauern noch an, sollen aber vor dem Abschluss stehen. Möglicherweise folgt zeitnah die Anklage. Verhandlungsort wäre dann wohl das Landgericht Osnabrück.

Wann mögliche filmische Dokumentationen erscheinen, ist unklar. „Es will niemand so recht reden“, berichtete eine beteiligte Produzentin unserer Redaktion. Gerade innerhalb der Windbranche wollen viele ehemalige Geschäftspartner nicht mehr mit dem vermeintlich erfolgreichen Jungunternehmer in Verbindung gebracht werden.

Wer nicht auf eine mögliche Verfilmung warten möchte, kann hier die erste Folge unseres Podcasts "Windmacher – Der Fall Holt" anhören:

Alle weiteren Episoden finden Sie hier.


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