Kommunen Neue Strategie für Südniedersachsen: Weil lobt Fortschritte

Von dpa

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, im Landtag.Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, im Landtag.
Sina Schuldt/dpa

Einbeck. Fünf Jahre nach dem Beginn des Südniedersachsenprogramms soll die Strategie zur Förderung der strukturschwachen Region weiterentwickelt werden.

Die Schwerpunkte sollen dabei bis 2025 die Bereiche Fachkräfte, Innovation, Gründung, Digitalisierung, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie Infrastruktur bilden, wie Göttingens Landrat Bernhard Reuter (SPD) am Freitag sagte.

Ministerpräsident Stephan Weil zog eine positive Bilanz des rund 100 Millionen Euro umfassenden Südniedersachsenprogramms, das die damalige rot-grüne Landesregierung 2015 zusammen mit der Region angeschoben hatte. „Die Kommunen in Südniedersachsen haben gezeigt, dass sie gemeinsam gute Perspektiven für die Region entwickeln können“, sagte der SPD-Politiker in Einbeck. Regionalministerin Birgit Honé, ebenfalls SPD, sagte, die Region sei mit der Strategie gut gerüstet für die Zukunft.

Zwar konnte der Bevölkerungsrückgang nicht gestoppt werden, wichtige Wirtschaftsindikatoren wie die Arbeitslosenquote und die Bruttowertschöpfung aber verbesserten sich in den vergangenen Jahren.


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