Parteien CDU-Vize Breher sieht „Berliner Blase“ kritisch

Von dpa

Silvia Breher (CDU), stellvertretende Parteivorsitzende.Silvia Breher (CDU), stellvertretende Parteivorsitzende.
Christophe Gateau/dpa

Berlin. Seit einem Jahr gehört die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher als CDU-Vizevorsitzende zur Führungsspitze ihrer Partei - der Berliner Politikbetrieb hat in ihren Augen aber auch Schattenseiten.

„Je länger man sich in der Berliner Blase befindet, desto weiter ist man von der Wahrnehmung der Menschen entfernt“, sagte die 47-jährige Anwältin der Deutschen Presse-Agentur. Sie versuche aber, sich so weit wie möglich ein normales Leben und den Familienalltag mit ihren drei Kindern zu bewahren. „Die Sicht der Menschen vor Ort ist unfassbar wichtig für die eigene Balance der Entscheidungen.“

Breher war Ende November 2019 nach dem Wechsel von Ursula von der Leyen nach Brüssel zur Vizechefin der CDU gewählt worden. Dem bald anstehenden Führungswechsel in der Partei sieht die Niedersächsin, die als Unterstützerin der scheidenden Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer gilt, mit Blick auf ihre eigene Position gelassen entgegen. „Ich verstehe mich mit Annegret sehr gut, allerdings mit vielen anderen auch“, sagte sie.


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