Prozesse Justizangestellter soll JVA-Möbel weiterverkauft haben

Von dpa

Das Amtsgericht Osnabrück wird durch ein Schild ausgewiesen.Das Amtsgericht Osnabrück wird durch ein Schild ausgewiesen.
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Osnabrück. Mit fingierten Rechnungen soll ein Mitarbeiter des Verwaltungsgerichtes Osnabrück in der Tischlerei der Justizvollzugsanstalt Lingen-Damaschke Büromöbel bestellt und illegal weiterverkauft haben.

Dabei soll sich der 53-Jährige aus Sicht der Staatsanwaltschaft selbst bereichert und zu Unrecht einen Betrag von knapp 2000 Euro erlangt haben. Die Möbel soll er im Zeitraum von August bis Dezember 2018 auf Rechnung des Gerichts bestellt und dann zu einem höheren Preis an Dritte geliefert haben, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Der Angeklagte muss sich von kommenden Montag an vor dem Amtsgericht Osnabrück unter anderem wegen des Vorwurfs der Urkundenfälschung im besonders schweren Fall verantworten (Az.: 222 Ds 399/20).


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