Fußball 2:3 in Braunschweig: Nürnberg muss wieder nach unten gucken

Von dpa

Braunschweigs Nick Proschwitz jubelt nach seinem Strafstoßtor zum 3:2.Braunschweigs Nick Proschwitz jubelt nach seinem Strafstoßtor zum 3:2.
Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Braunschweig. Beim 1.

FC Nürnberg geht der Blick in der 2. Fußball-Bundesliga nach dem 2:3 (2:1) am Samstag bei Eintracht Braunschweig in der Tabelle wieder nach unten. Die Franken fielen mit sechs Zählern nach sechs Spieltagen auf Rang 15 zurück. Der Aufsteiger aus Braunschweig kletterte mit sieben Zählern auf Platz zwölf. Nick Proschwitz verwandelte vor 2788 Zuschauern in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Foulelfmeter zum Siegtreffer. Zuvor trafen Danilo Wiebe (21. Minute) und Martin Kobylanski (52.) für den Gastgeber, Pascal Köpke erzielte beide Nürnberger Tore (31./42.).

Im Duell des deutschen Meisters von 1967 mit dem Titelträger von 1968 waren die Nürnberger 20 Minuten die überlegende Mannschaft, kamen aber nicht zu zwingenden Abschlüssen. Anders dagegen die Braunschweiger: Mit der ersten Chance führte die Eintracht durch einen fulminanten Schuss von Defensivspieler Wiebe (21.) in den Winkel. Nürnberg kämpfte sich zurück und kam durch einen Doppelschlag von Köpke (31./42.) zur Halbzeitführung.

Torjäger Kobylanski traf nach der Pause mit dem zweiten Braunschweiger Schuss zum 2:2 (52.). Die in der zweiten Hälfte deutlich besseren Gastgeber kamen kurz vor dem Ende doch noch zum zweiten Saison-Erfolg. Nach einem leichten Halten an Lasse Schlüter entschied Schiedsrichter Sven Waschitzki auch nach einem langen Video-Studium auf Elfmeter, den Proschwitz souverän verwandelte.


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