Kultur Orchester, Liveband und Solisten liefern Lennon-Hommage

Von dpa

Yoel Gamzou bei einer Probe mit den Bremer Philharmonikern.Yoel Gamzou bei einer Probe mit den Bremer Philharmonikern.
Sina Schuldt/dpa

Bremen. John Lennon ist zurück auf der Bühne - das Theater Bremen setzt dem vor 40 Jahren von einem Attentäter erschossenen Pop-Idol und Friedensaktivisten mit der Inszenierung „Imagine“ ein musikalisches Denkmal.

John Lennon ist zurück auf der Bühne - das Theater Bremen setzt dem vor 40 Jahren von einem Attentäter erschossenen Pop-Idol und Friedensaktivisten mit der Inszenierung „Imagine“ ein musikalisches Denkmal. Diesen Samstag ist Premiere im Theater am Goetheplatz. In dem 100-minütigen Liederabend stehen Bremer Philharmoniker, Chor, Liveband und fünf Solisten gemeinsam auf der Bühne. Die Inszenierung setzt auf den schnellen Wechsel von Welthits wie „Imagine“ und Originalzitaten aus Lennons letzten Interviews.

Die Idee für das Projekt hatte Generalmusikdirektor Yoel Gamzou: „Reichtum, Differenziertheit und Tiefe dieser Musik - trotz oder vielleicht sogar wegen ihrer Schlichtheit - haben mich dazu inspiriert, das Ganze mit Orchesterbesetzung auf die Bühne zu bringen.“ Seit seiner Kindheit sei er Fan des Ex-Beatles: „Lennon hat sich keine Kunstfigur kreiert wie viele andere Popstars, sondern er war ein Künstler, der sich in seiner Verletzlichkeit und seinen Widersprüchen wahrhaftig gezeigt hat, der sich sein Leben lang treu geblieben ist.“

Wegen der Corona-Abstandsregeln spielen die Bremer Philharmoniker nicht im Orchestergraben, sondern auf der Bühne. Bei der Premiere und weiteren Aufführungen sind nach Angaben des Theaters vorerst nur 100 Zuschauer zugelassen.


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