Verteidigung Kramp-Karrenbauer: Kampf gegen Extremismus vorantreiben

Von dpa

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Verteidigungsministerin, beobachtet beim Besuch des Fliegerhorsts Faßberg im Landkreis Celle eine Einsatzübung.Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Verteidigungsministerin, beobachtet beim Besuch des Fliegerhorsts Faßberg im Landkreis Celle eine Einsatzübung.
Moritz Frankenberg/dpa/Aktuell

Faßberg. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) muss aus Sicht von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) den Kampf gegen Extremismus unter neuer Führung stärker voranbringen.

„Wir sehen jetzt, dass wir in eine neue Phase kommen, dass zusätzliche Dynamik notwendig wird“, sagte die Ministerin am Freitag am Rande eines Truppenbesuches in der Lüneburger Heide. „Unser Ziel ist es, dass der Militärische Abschirmdienst wirklich zur Speerspitze des Kampfes gegen Extremismus wird, vor allen Dingen auch gegen Rechtsextreme.“ Dazu müsse die Zusammenarbeit des MAD mit anderen Stellen ausgebaut werden. Am Vortag war bekannt geworden, dass der Präsident des Militärischen Abschirmdienstes, Christof Gramm, abgelöst wird.

Kramp-Karrenbauer besuchte am Freitag die Heeresflieger in der Lüneburger Heide. Dort informierte sie sich unter anderem über den bevorstehenden Afghanistan-Einsatz der Truppe. „Dieser Einsatz im Dezember in Afghanistan wird ein besonderer sein. Die Lage ist nach wie vor angespannt, ist gefährlich, und sie ist politisch noch nicht ganz geklärt“, sagte die Ministerin.

In Faßberg ist unter anderem das Transporthubschrauberregiment 10 stationiert, außerdem ist dort das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe untergebracht.


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